(openPR) Der Titel des Beitrages muss auf den ersten Blick provozieren:
Er soll in der aktuellen Debatte einen Problembereich aufnehmen, der die ethisch moralischen Vorstellungen zur Würde des Menschen und zum Menschenbild in Anbetracht der rasanten medizinischen Entwicklung nicht nur mit Blick auf biomedizinische Innovationen thematisiert.
Die nachstehenden Überlegungen dienen der ersten Orientierung und zwar in erster Linie auch und gerade für den Autor selbst. Dies deshalb, weil sich bei ihm mit zunehmenden Lesestudium über die Jahre hinweg mehr und mehr ein Gefühl des Unbehagens einstellt. Dieses Gefühl des Unbehagens wird letztlich dadurch geprägt, dass offensichtlich die Würde des Menschen zum Spielball verschiedenster Professionen geworden ist und es sich der Eindruck verfestigt, als dass die Würde des Menschen nach und nach für intraprofessionelle Zwecke instrumentalisiert wird. Hiervon ist die Jurisprudenz, vornehmlich die geschlossene Gesellschaft der Verfassungsinterpreten, nicht ausgenommen, wie etwa die Diskussion zwischen M. Herdegen und E.W. Böckenförde zeigt. Die differenten Standpunkte in der verfassungsrechtlichen Diskussion sind durchaus begrüßenswert und legitim. Sie dienen auf den ersten Blick ebenfalls einer Orientierung und es fragt sich, ob sich in den kommenden Jahren die eine oder andere Auffassung von der Würde des Menschen, des Menschsein überhaupt, ethisch und moralisch vermitteln lässt.
Die Neurowissenschaft schickt sich an, die Diskussion um die alte Frage „Was ist der Mensch“ neu zu beleben. Anlass genug, sich diesem Thema auf unkonventionelle Weise zu nähern.
>>> mehr dazu unter (pdf.) >>>
http://www.iqb-info.de/Menschenwuerde_Lutz_Barth_IQB_2006.pdf
Wenn Sie mögen, schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu.
Lutz Barth










