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bibliotheca startet visionäres Pilotprojekt mit der Münchner Stadtbibliothek

16.12.201912:17 UhrKunst & Kultur
Bild: bibliotheca startet visionäres Pilotprojekt mit der Münchner Stadtbibliothek

(openPR) Mit der Eröffnung ihrer neuen Bibliotheksräume in Fürstenried positioniert sich die Münchner Stadtbibliothek erneut als wegweisender Pionier hinsichtlich des Einsatzes moderner Technik. Bereits im Jahr 2006 zählten die Münchner zu den ersten Bibliotheken in Europa, die RFID zur Medienverbuchung und Sicherung einführten. Am 13. Dezember 2019 ging die Stadtbibliothek Fürstenried als erste Münchner Open Library live und ist darüber hinaus Pilotpartner für bibliothecas neues digitales Kommunikationskonzept transformativeLibrary. Damit bedient die Bibliothek nicht nur die gesellschaftlichen Bedürfnisse an Bibliotheken als moderne öffentliche Bildungs- und Aufenthaltsorte mit erweiterten Öffnungszeiten, sondern ermöglicht eine komplett neue Art der digitalen Informations- und Wissensvermittlung passend zu den Erwartungen unserer Smartphone-Gesellschaft.



Sowohl open+ als auch transformativeLibrary stellt die Bedürfnisse der heutigen Bibliotheksbesucher*innen ins Zentrum und potenziert die Bibliothek in ihrer Funktion als nicht-kommerzieller öffentlicher Raum um ein Vielfaches. Mit open+ erweitert Fürstenried seine Öffnungszeiten zu den beliebten Randzeiten und wird somit für neue Zielgruppen attraktiv. Zusätzlich zu den bisherigen Servicezeiten von 10 bis 19 Uhr funktioniert die Bibliothek nun dienstags bis freitags von 8-10 Uhr und von 19-22 Uhr als Open Library. Auch während dieser personalfreien Zeiten steht die gesamte Infrastruktur autark zur Verfügung: Kunden-PCs zum Arbeiten und zur Recherche, zwei Terminals (selfCheck 1000) für die Ausleihe, ein Rückgabeterminal, diverse digitale Hörbuch- und Gamingstationen. Bibliotheksangebote können somit zeitlich flexibel und absolut unabhängig in Anspruch genommen werden.

„Mit Open Library in Fürstenried gehen wir einen weiteren Schritt in der Öffnung unserer Bibliothek. open+ ist für dieses Ziel eine passende, durchdachte Lösung. Und was uns wirklich große Freude gemacht hat, ist die produktive Zusammenarbeit mit bibliotheca“, kommentiert Dr. Roland Poellinger, Leiter des Teams eServices (Bibliothekstechnologien und -systeme) in der Münchner Stadtbibliothek. In Fürstenried bietet die Bibliothek nun zusätzlich zu 41 personalbesetzten Stunden 20 open+ Stunden an. Im Vergleich zu den bisherigen Öffnungszeiten entspricht das einer Steigerung von fast 50 Prozent.

Bildung durch innovative Interaktion

In Fürstenried werden jedoch nicht nur die Öffnungszeiten kundenorientiert ausgebaut, auch die Kundenansprache sowie die Interaktion mit allen Generationen wird mit transformativeLibrary modernisiert und intensiviert. transformativeLibrary ist ein dynamisches, interaktives Kommunikationskonzept, das inhaltlichen Mehrwert und neue informelle, unterhaltende Services bietet. Die Wissensvermittlung geht somit über die Inhalte des klassischen analogen und digitalen Bibliotheksbestands hinaus. Dabei kommen unterschiedliche Screens zum Einsatz, die der Information, Interaktion, Orientierung und Vermittlung dienen.

Gleich im Eingangsbereich, der 24/7 für die Medienrückgabe zugänglich ist, begegnen die Besucher*innen in Fürstenried einer infoWall, die beispielsweise Informationen zum Open Library Modus, Veranstaltungshinweise und diverse Neuigkeiten attraktiv bereithält. Über die pure Information hinaus, soll der Bildschirm, der dank des gläsernen Eingangs weit nach draußen sichtbar ist, visuelle Akzente setzen, um zu jeder Stunde auf die Bibliothek aufmerksam zu machen und Neugier zu wecken.
Im Inneren der Bibliothek ermöglicht eine touchWall – als zentraler Eyecatcher nahe dem Eingang positioniert – den Kund*innen auf spielerische Weise Interaktion, Information und Orientierung: Mit der Kommunikations- und Informationsvielfalt, die der Bibliotheksbestand, die eigene Programmarbeit oder einfach auch das aktuelle Geschehen und Jubiläen bieten, kann das Bibliotheksteam immer wieder neue digitale Inhalte zusammenstellen. Quizformate und Umfragen sind verlockend und fordern die Benutzer*innen auf, sich intensiver mit einem aktuellen Thema auseinanderzusetzen. Zugleich erfahren Sie, wo genau in der Bibliothek die relevanten Medien zu finden sind. Die Fürstenrieder werden die touchWall auch als Orientierungsscreen nutzen, um Angebote des ganzen Stadtteils zu kommunizieren und per Klick einen tiefergehenden Einblick zu gewähren.

Parallel werden besonders relevante Inhalte wie zum Beispiel Veranstaltungshinweise und lokale Infos als Bildschirmschoner auf den Selbstverbuchern angezeigt, um die Aufmerksamkeit für diese speziellen Themen zu verbessern.

Zukunftweisende Technologien im Einsatz

„Die Kombination der open+ Lösung mit dem Kommunikationskonzept transformativeLibrary feiert mit der Installation in Fürstenried ihre Premiere in der deutschen Bibliothekslandschaft. In den Nordischen Ländern wird diese interaktive und dynamische Art, inhaltlichen Mehrwert und kontextrelevantes Wissen zu vermitteln, als zeitgemäßes Add-on wahrgenommen, um digitalen Kundenservice zu bieten“, erklärt Markus Rösch, bibliothecas Managing Director Central Europe. Diverse Touch- und Non-Touch-Bildschirme sowie die selfChecks werden mit der open+ Technik sinnvoll gekoppelt und ein cloudbasiertes Managementsystem mit selbst zu gestaltenden Informationen bespielt. transformativeLibrary wurde speziell entwickelt, um die Kommunikationsangebote in Bibliotheken mit einer intuitiven Software und einer komplett integrierten Lösung auf eine neue Ebene zu heben: Interaktivität und Konnektivität sind dabei fundamental.

Die Lösung ermöglicht eine verbesserte Zugänglichkeit und Teilhabe an Wissen dank einer zeitgemäßen, grafisch aufbereiteten, mehrsprachigen Kommunikation. Mit Audio- und Videoformaten visualisiert bekommen Inhalte die gewünschte Aufmerksamkeit: Bibliotheks-, Literatur- oder Eventhinweise, zielgruppenspezifisches Wissen für bestimmte Besuchergruppen, Orientierungshilfen sowie Wegweiser während der unbemannten Zeiten und vieles mehr. Das Bibliotheksteam kann Inhalte flexibel und einfach in wenigen Minuten eigenhändig aktualisieren. Das benutzerorientierte Potenzial der Software ist überzeugend: Bei Bedarf können für Open Library Zeiten oder für definierte Besuchergruppen wie Schulklassen oder Kindergärten spezielle Inhalte terminiert werden. „Fürstenried ist unser Experimentierfeld für eine neue Art der Kundenkommunikation. Die kontextbezogene, modulare Gestaltung dieser Kommunikation passt gut in unser strategisches Konzept“, so Dr. Roland Poellinger.

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