(openPR) ORGA-Erhebung: Komplexitätsprobleme und unzureichende Servicequalität im Mittelstand als Hauptursachen
In jedem zweiten Fall fehlt der Informationstechnik ein ausreichender Fokus auf die Geschäftsprozesse
Karlsruhe, 06.11.2006 – Die mittelständischen Unternehmen sind mehrheitlich nur begrenzt von der Wertschöpfung ihrer IT angetan und sehen erhebliche Optimierungsmöglichkeiten. Lediglich 14 Prozent zeigen sich in dieser Hinsicht „sehr zufrieden“ und weitere 27 Prozent „zufrieden“. Bei drei von fünf Firmen herrscht hingegen eine getrübte Stimmung, ein Viertel von ihnen gibt sogar ein deutlich negatives Urteil ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des Karlsruher IT-Providers ORGA GmbH unter mehr als 400 Mittelstandsunternehmen mit über 25 Mio. Euro Umsatz.
Als primäre Ursachen für eine begrenzte Wertschöpfung durch die IT machen die befragten Anwender keineswegs in erster Linie mangelnde Investitionsmöglichkeiten verantwortlich. Dieser Aspekt wird zwar von 52 Prozent als mitentscheidend angeführt, deutlich stärker werden jedoch interne Bedingungen als Gründe genannt. Dazu gehören insbesondere die Komplexität der technischen Infrastruktur (61 Prozent) und Mängel bei der Qualität der IT-Services (58 Prozent). Aber auch die Ressourcen und Skills in den IT-Abteilungen entsprechen meistens nicht dem Praxisbedarf. Wohl auch deshalb registrieren 44 Prozent Schwächen in der Flexibilität bei veränderten technischen Anforderungen.
Beachtenswert an den Ergebnissen der ORGA-Erhebung ist zudem, dass es im Mittelstand offenbar häufig noch an einer ausreichenden Fokussierung der IT auf die Geschäftsprozesse mangelt: Fast jeder zweite Anwender sieht hier aktuell Defizite mit negativen Folgen für die Wertschöpfung. Auch die mangelnde Transparenz und Steuerbarkeit der IT-Kosten stellt für 41 Prozent ein nennenswertes Problem dar.
„Auch im Mittelstand wird zunehmend ein deutlicher Nachweis über den Beitrag der Informationstechnik zum Unternehmenserfolg eingefordert“, sieht Christoph Scheuermann, Geschäftsführer der ORGA, kontinuierlich gestiegene Anforderungen an das IT-Management. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, seien vor allem schlankere IT-Strukturen erforderlich. „Denn mehr IT ist nicht gleichbedeutend mit mehr Wertschöpfung, sondern die wachsende Komplexität bewirkt häufig sogar genau das Gegenteil“, plädiert Scheuermann für sinnvolle Outsourcing-Strategien. „Durch die Entlastung von operativen Funktionen erlangt die Informationstechnik eine höhere Fitness und kann damit ihr wertschöpfendes Potenzial besser entfalten.“
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