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Werner Walczak – Punk oder so ähnlich

15.11.201915:09 UhrKunst & Kultur
Bild: Werner Walczak – Punk oder so ähnlich
Werner Walczak, Aktion am Brunnen, 1981.
Werner Walczak, Aktion am Brunnen, 1981.

(openPR) Mit Neue Deutsche Welle, Elektrosounds und Punk entstanden um 1980 wichtige neue Richtungen der deutschen Popmusik. Auch in Wolfsburg entwickelte sich in den frühen 80er Jahren eine lebendige und kreative Subkultur, in der vor allem Jugendliche mit musikalischen, alltagsästhetischen und künstlerischen Stilen experimentierten. Mittendrin war auch der in Wolfsburg aufgewachsene und heute in Berlin lebende Werner Walczak. Mit seiner Kamera dokumentierte er Punkkonzerte, die spontanen Aktionen von Gleichaltrigen und deren Alltag — eine Jugendkultur zwischen Exzess, Kreativität und Langeweile. Eine Auswahl der Fotografien geben nun im Raum für Freunde des Kunstverein Wolfsburg bis zum 2. Februar 2020 Einblicke in die Wolfsburger Jugendkultur der frühen 80er Jahre.



Heute kaum vorstellbar, aber das Wolfsburg der frühen 80er Jahre war ein Schmelztiegel der Subkulturen. Stark wurden diese von den gebürtigen Wolfsburgern Wolfgang und Max Müller beeinflusst, die mit ihren Gruppen Die Tödliche Doris und Honkas bzw. später Mutter auch schnell außerhalb der Stadt Bedeutung erlangten. Werner Walczak begleitete deren Auftritte etwa in Fallersleben (1981) und im Antoniensaal (1980) von Schloss Wolfsburg, der in direkter Nachbarschaft des Kunstvereins liegt. Auch jenseits dieser Events fotografierte er die intimen und impulsiven Stimmungen der Punk- und Jugendkultur jener Zeit und archivierte so das explosive Spannungsfeld zwischen alternativen und bürgerlichen Lebensweisen. Entstanden sind Innenansichten in eine aufregende Zeit, in der Wolfsburg noch wild war. Walczaks Fotografien werden, nachdem wenige Aufnahmen bereits 2018 in der Präsentation „Soundtrack Wolfsburg“ im Stadtmuseum Wolfsburg zu sehen waren, nun erstmals in einer umfassenderen Weise im Raum für Freunde des Kunstverein Wolfsburg ausgestellt.

Bei der Eröffnung am Donnerstag, den 21. November 2019 um 19 Uhr im Kunstverein Wolfsburg wird Werner Walczak anwesend sein und kann im persönlichen Gespräch von seinen Erfahrungen berichten. Darüber hinaus wird er im Rahmen eines Gesprächsabend gemeinsam mit Wolfgang und Max Müller am Freitag, den 17. Januar 2020, um 19 Uhr ebenfalls zu Gast in Wolfsburg sein.
Werner Walczak (*1963) verbrachte Kindheit und Jugend in Wolfsburg, studierte Pädagogik in Göttingen, war dort Schauspieler im Kindertheater und Gitarrist in Punkbands. Seit 1998 lebt er in Berlin, wo er zuerst im Kulturmanagement und nun in der Familien- und Jugendhilfe arbeitet.
Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Stadt Wolfsburg unterstützt.

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