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Disruptive Innovation: Hype oder Innovationsmotor für Unternehmen?

13.11.201916:11 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Praxisstudie unterstützt Unternehmen beim Management potenziell disruptiver Technologien

Wie identifizieren Unternehmen disruptive Technologien? Wie bewerten, entwickeln und realisieren sie diese? Mit der »Praxisstudie Disruption« gibt das Fraunhofer IAO Einblicke und Empfehlungen für den Umgang von Unternehmen mit potenziell disruptiven Technologien. Die Studie steht kostenlos zur Verfügung und basiert auf einer Befragung von 86 Unternehmen.



Disruptive Innovationen entstehen, wenn existierende Marktstrukturen nicht fähig sind, neue Entwicklungen erfolgreich umzusetzen. Treiber für disruptive Innovationen stellen häufig Entwicklungen sogenannter potenziell disruptiver Technologien dar. Doch wie können Unternehmen frühzeitig erkennen, welche Technologien disruptives Potenzial haben und v.a. was dies für die eigenen Strukturen oder Geschäftsmodelle bedeutet? Wie identifiziert und bewertet man potenziell disruptive Technologien? Wie können Unternehmen diese entwickeln und umsetzen?

Fokus KMU: Befragung gibt Einblicke in die Praxis der Technologievorausschau
Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat bei 86 Unternehmen nachgefragt und die Ergebnisse in der »Praxisstudie Disruption« übersichtlich zusammengefasst. Mit einer Beteiligung von fast 40 Prozent kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitenden bietet die Studie auch dieser speziellen Zielgruppe mit ihren Besonderheiten wertvolle Einblicke aus der Praxis.

Erfolgreich ist, wer die lösungsunabhängigen Anforderungen seiner Nutzer kennt

Neben einer ausführlichen Einleitung zum Begriffsverständnis disruptiver Innovationen im unternehmerischen Kontext veranschaulicht die Studie in drei Kapiteln, wie Unternehmen potenziell disruptive Technologien erkennen, bewerten und dann selbst entwickeln und umsetzen. Durchgängig wird dabei der Umgang mit potenziell disruptiven Technologien mit sonstigen Technologien verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass marktorientierte Unternehmensbereiche wie Vertrieb und Marketing erstaunlicherweise eine eher zurückhaltende Rolle bei der Identifikation einnehmen. Zudem findet die Suche nach Neuem eher sporadisch und ohne formalisierte Prozesse statt. Dort, wo diese existieren, schauen die Unternehmen nur selten über den eigenen Tellerrand, sprich sie beschränken sich bei der Suche nach Neuem auf ihre Themenfelder und ihre Branche. Bei der Bewertung von Technologien entscheidet zu 75 Prozent der befragten Unternehmen die Geschäftsleitung, was relevant für das Unternehmen ist und auch, was in der Folge entwickelt und umgesetzt wird. Es gilt daher die Geschäftsleitung bei dieser Entscheidung bestmöglich zu unterstützen.

Raum und Mindset für Technologievorausschau schaffen

Die größten Herausforderungen sehen die befragten Unternehmen darin, die Entwicklung potenziell disruptiver Technologien mit der Strategie in Einklang zu bringen, Ressourcen dafür aufzubringen sowie die eigenen Strukturen und Prozesse schnell und flexibel anzupassen. Besonders erfolgreich sind Unternehmen, die das Thema »Foresight« ernst nehmen und strategisch verankert haben. Sie schaffen die organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen, um sowohl das Tagesgeschäft aufrecht halten zu können als auch gemeinsam mit einem Partnernetzwerk neue Technologien auszuprobieren und in die Anwendung zu bringen. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Unternehmen, die bei der Entwicklung neuer Technologien die Anforderungen der Nutzer kennen und die Perspektive anderer, aktueller und potenzieller Marktteilnehmer einnehmen können.

Kostenloser Download der Studie: http://publica.fraunhofer.de/documents/N-540819.html

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