(openPR) Anlässlich des bundesweiten MBE-Aktionstages war Gitta Connemann Anfang Oktober zu Gast beim DRK in Papenburg, um sich über die aktuelle Entwicklung in der Migrationsarbeit vor Ort zu informieren. Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer, kurz MBE, wird vom Bundesinnenministerium gefördert und soll vor allem die Integration vorantreiben.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Connemann erfuhr nach einer Begrüßung durch den DRK-Vorstandsvorsitzenden Thomas Hövelmann von Helen Wessels, Bereichsleitung Migration beim DRK Kreisverband Emsland e.V., von aktuellen Integrationsprojekten: Neben dem Haus Global, das hauptsächlich auf ehrenamtlicher Basis Menschen zusammenbringen, steht momentan neben dem Langzeitprojekt „Internationales Fest“ vor allem der Begegnungsbus im Fokus. Dieses „rollende Cafè“ fährt kleine Gemeinden im nördlichen Emsland an und bietet Beratung und Platz für Austausch. Die MBE-Beraterinnen Alina Rodríguez Sánchez und Anja Krömer berichten aus ihrer Arbeit mit den Migranten und Migrantinnen: „Neben dem Familiennachzug und dem Dauerthema Wohnen beschäftigt unsere Klienten auch das Thema Arbeit, Aufenthaltsrecht und Schulden. Recht häufig kommt es beispielsweise vor, dass die Zugezogenen unwissentlich Ratenverträge unterschreiben, da sie dieses Prinzip von zuhause kaum kennen und der Sprache noch nicht mächtig genug sind.“
Um die MBE auch für arbeitende Migranten verfügbar zu machen, gibt es seit neustem die MBEon App. Mit dieser können Klienten Anfragen und auch Dokumente sicher an die Berater übermitteln und erhalten innerhalb von zwei Werktagen eine Rückmeldung. Durch diese unkomplizierte Hilfestellung sollen sie auch zu Eigeninitiative ermutigt werden: „Wir können ganz viel geben, aber wir wollen die Menschen vor allem dazu befähigen, selbstständig zu werden.“, so Wessels.
Gitta Connemann findet lobende Worte für die Arbeit, die das DRK im Emsland und speziell im Raum Papenburg leistet: „Mir wird zurückgespiegelt, dass ihr auf Augenhöhe agiert. Wenn mich im Emsland jemand um Hilfe bittet, dann kann ich guten Gewissens an euch verweisen: Ihr seid vernetzt mit anderen Anbietern und vielen Arbeitgebern, habt überall eure Ansprechpartner und könnt so jederzeit kompetent helfen. Bei euch laufen die Fäden zusammen. Was wir nicht wollen, ist, dass Leute die zu uns kommen irgendwo kaserniert sitzen.“ Josef Wittrock, Fachbereichsleiter beim Deutschen Roten Kreuz, stimmt zu: Wer hier zur Tür reinkommt und Hilfe sucht, der bekommt sie.“











