(openPR) Im Rahmen der überörtlichen Hilfe (auch Überlandhilfe) war das Emsland an einer ManV-Übung (Übung mit einem Massenanfall von Verletzten) beteiligt, die unter strengster Geheimhaltung als realistische Übung für Feuerwehr und Rettungsdienst auf der Bahnstrecke Nähe Neuenhaus geplant wurde.
Als Übungsabend im DRK-Ausbildungszentrum getarnt, hatten sich die Auszubildenden des Rettungsdienstes an diesem Abend in Bawinkel eingefunden. Los ging es mit Reanimationstraining, danach wurde das Thema Gewalt gegen Rettungskräfte besprochen.
Als plötzlich der Alarm losging, mussten die Auszubildenden mit vier Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen unter Sonder- und Wegerecht in die Grafschaft Bentheim nach Neuenhaus fahren. Im Dunkeln fanden die Retter einen „schweren Verkehrsunfall“ mit Beteiligung der Nordwestbahn vor, an dem zwei PKW sowie eine Bahn mit insgesamt 25 Verletzen beteiligt waren. Nach der Meldung beim zuständigen ORG-Leiter konnten die DRK-Azubis vor den Augen von Dr. Wolfgang Hagemann, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Emsland und der Grafschaft Bentheim, Andreas Hoffhaus, stellv. Leiter des Rettungsdienstes beim DRK Kreisverband Emsland e.V. sowie dem DRK-Praxisanleiter Markus Gutreise, eine professionelle Erstversorgung der ihnen zugeteilten Verletzten durchführen.
Nach erfolgreicher Rettung ging es zu einer kurzen Nachbesprechung des Einsatzes ins Feuerwehrhaus in Neuenhaus, wo die Übung gegen 00:30 offiziell endete: „Unsere Auszubildenden haben viel gelernt und sind auf den Ernstfall vorbereitet. Ihre Aufgabe haben alle ganz professionell erfüllt.“, betonte der stellvertretende Leider des Rettungsdienstes beim DRK im Emsland, Andreas Hoffhaus.










