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Weibliche Genitalbeschneidung: Rekonstruktion ist möglich

13.09.201918:33 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Weibliche Genitalbeschneidung: Rekonstruktion ist möglich
Logo des Bildungsportals KUTAIRI
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(openPR) Der Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen hat sich gestern auf seiner 49. Sitzung mit der Rekonstruktion weiblicher Genitalien bei betroffenen Frauen beschäftigt. Weibliche Genitalbeschneidung führt bei den betroffenen Frauen und Mädchen häufig zu großen gesundheitlichen Einschränkungen.



Der Runde Tisch kam zu dem Ergebnis, dass den Frauen geholfen werden kann und hat sich zur Aufgabe gemacht, dies stärker bekannt zu machen.

Seit 2012 bietet der Aachener Privatdozent Dr. med. Dan mon O'Dey, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, eine in langjähriger Forschung entwickelte OP-Methode zur Rekonstruktion weiblicher Genitalien an, die weltweit anerkannt ist. Dr. O'Dey leitet die Klinik für Plastische Chirurgie des Luisenhospitals Aachen.

Am 13.11.2019 wird er in einem kostenlosen Webinar, organisiert vom Bildungsportal KUTARI, über seine Arbeit referieren. Mehr: www.kutairi.de/fortbildung.

Hintergrund
Der Landtag NRW forderte die Landesregierung 2016 in einem gemeinsamen Beschluss aller Fraktionen auf, das Informationsangebot zum Thema weibliche Genitalbeschneidung für die wichtigsten Berufsgruppen zu erweitern. Den Auftrag erhielt Aktion Weißes Friedensband, ein Verein in Düsseldorf, der auch den Runden Tisch NRW seit 13 Jahren durchführt. Das Bildungsportal KUTAIRI bietet seitdem Web- und Fortbildungsangebote durch.


Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen

Der „Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen“ wurde am 6. Februar 2007, dem internationalen Tag gegen weibliche Genitalbeschneidung, von Aktion Weißes Friedensband e.V. mit Unterstützung des damaligen Integrationsbeauftragten der Landesregierung Thomas Kufen, gegründet. Es war der erste Runde Tisch zu diesem Thema auf Landesebene und Modell für andere Bundesländer.

Viele Behörden, Institutionen und Fachkräfte, die mit betroffenen Frauen und ihren Familien in Kontakt kommen, wissen nichts oder zu wenig über das Thema. Hier setzt das Konzept des „Runden Tisches NRW gegen Beschneidung von Mädchen“ an. Es bringt Vertreter*innen von Politik, Ministerien, Behörden, Berufsverbänden, Menschenrechtsorganisationen und Beratungsstellen zusammen. Sie werden zum Thema weibliche Genitalbeschneidung informiert und sensibilisieren sich gegenseitig.

Aus ihrem jeweiligen Bereich bringen sie Kompetenzen und Ressourcen ein, die beim „Runden Tisch NRW“ gebündelt werden. Die Treffen dienen dem Austausch und der Vernetzung. Konkreten Fragen und Problemen gehen die Teilnehmer*innen in ihrem Bereich nach. Der „Runde Tisch NRW“ hält es für wichtig, bereits bestehende Strukturen zu nutzen.

Ziel ist es, die medizinische, soziale und rechtliche Situation betroffener Frauen zu verbessern und Mädchen vor Beschneidung zu schützen.

Deshalb planen die Teilnehmer*innen gemeinsam Maßnahmen und bringen Projekte auf den Weg. Eine zentrale Frage ist, wie die Betroffenen angesprochen und erreicht werden können. Die Teilnahme von Organisationen und Menschen aus den Communities ist deshalb besonders wichtig.

Elementar für die Prävention sind bestimmte Berufsgruppen, weil sie früh mit den Mädchen und ihren Eltern Kontakt haben. Denn die Mädchen sind oft noch sehr klein, wenn sie beschnitten werden. Zu diesen Berufsgruppen gehören Kinderärzt*innen, Erzieher*innen, Grundschullehrer*innen. Aber auch Gynäkolog*innen und Hebammen, weil sie die Frauen bei der Geburt ihrer Töchter betreuen.

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