(openPR) Görlitz, 29. Oktober 2006. Die Görlitzer Bewerbung zum bundesweiten T-City-Wettbewerb der Deutschen Telekom ist am Wochenende fertig gestellt worden und trifft am 30. Oktober in Bonn ein. Auf rund 700 Seiten haben Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen die Görlitzer Zukunft beschrieben. Das acht Kilo schwere Werk umfasst 41 Einzelprojekte, die vom Koordinierungsbüro des IT-Netzwerks Oberlausitz zu einem roten Faden zusammengefasst wurden. Das Gesamtprojekt unterstützen rund 60 Persönlichkeiten und Einrichtungen – von der evangelischen Kirche bis zur Hochschule Zittau/Görlitz.
Görlitz war die erste Stadt, die sich offiziell durch Oberbürgermeister Joachim Paulick für den Wettbewerb der Telekom angemeldet hatte. Am vergangenen Donnerstag unterstützte auch der Stadtrat einstimmig die Görlitzer Bewerbung. Diese Sitzung wurde live im Internet auf www.goerlitz.de übertragen - einmalig in Deutschland. Davon kann sich auch die Jury überzeugen, die eine DVD mit Passagen der Sitzung in den Unterlagen findet.
Im Mittelpunkt der „T-City Görlitz“ steht der Gedanke von der „vernetzten Stadt“, die die Lebensqualität verbessert und den Standort aufpoliert: Unternehmen finden eine perfekte Infrastruktur und flexible Arbeitskräfte. Durch das neue „Mitmach-Internet“ nimmt die Bürgerschaft aktiv an Entscheidungen teil. Die Verwaltung modernisiert sich und bietet verstärkt elektronische Verfahren an. Görlitzer Gäste können sich via Internet ein umfassendes Bild von Görlitz verschaffen: Via Thea, Altstadtfest oder Stadtführung – alles ist live zu verfolgen. Für die zunehmende Zahl der älteren Bürger verbessert sich die Gesundheitsvorsorge, da sich Allgemeinärzte mit in- und ausländischen Spezialisten in Windeseile austauschen können. Das Internet revolutioniert auch das Lernen in Görlitz. Ob spielerisch oder wissenschaftlich, ob Schüler oder Rentner – jeder kann genau das Lernen, was er benötigt. Unabhängig von Ort und Zeit.
Am T-City-Wettbewerb der Deutschen Telekom können sich bis 31. Oktober 2006 Städte zwischen 25.000 und 100.000 Einwohner beteiligen. Ende November soll feststehen, welche fünf bis zehn Kandidaten die Endrunde erreichen. Alle Finalisten haben dann nochmals zwei Monate Zeit, ihre Bewerbung weiter auszufeilen. Die Siegerstadt – also die T-City – wird Ende Februar 2007 gekürt. Sie kommt parallel zu den deutschen Metropolen ans ultraschnelle Breitbandnetz VDSL und erhält für die Umsetzung von Projekten bis zu 80 Millionen Euro in einem Zeitraum von fünf Jahren.
T-City-Büro Görlitz
IT-Netzwerk Oberlausitz
c/o Lausitz Matrix e.V.
Melanchthonstraße 19
02826 Görlitz
Fon: 03581 30 94 30
Mail:
Web: t-city.goerlitz.de








