(openPR) Ein neues, regelmäßiges Programm schützt Mitarbeiter davor, sich selbst zu überfordern. Der Ansatz der TALVE-Therapie (Talk & Move, TM) beginnt beim Selbstwert und lehrt die Teilnehmer, sich sicher abzugrenzen. Das Verfahren basiert auf nachgewiesen erfolgreichen Interventionen aus verschiedenen Bereichen der Psycho- und Bewegungstherapie und kombiniert sie mit einer zentralen Fähigkeit: der Achtsamkeit. "Das Gewahrsein des jeweiligen Augenblicks ohne schon weiter in die Zukunft zu denken, das Erkennen des Gegenwärtigen, das Genießen des Jetzt ist eine Fähigkeit, die viele von uns verlernt haben.", erläutert Dr. Andrea Dreusch. "Dieses Gegenwärtigsein ist aber die Grundlage dafür, sich selbst wahrnehmen zu können, und damit auch die Grundlage, Überforderungstendenzen zu erkennen."
Je mehr die persönliche Erreichbarkeit zunimmt, desto weniger erreicht die Person, scheint zum Credo des datenmobilen Zeitalters zu werden. "Zugriff von überall" mausert sich zu "überall im Zugriff". Wer es schafft, sein Mobiltelefon im Urlaub abzuschalten, hat ein schlechtes Gewissen und wer am Strand Mails abruft keine richtige Erholung. Da ist es nicht verwunderlich, dass im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements viele Unternehmen Burnout-Präventionen anbieten. Neben Seminaren zum Zeitmanagement werden Bewegungskurse angeboten, Massagen und Physiotherapie unterstützt. "So richtig nachhaltig schien mir das aber nicht zu sein.", sagt Dreusch. Stattdessen entwickelte sie ein Programm, das in regelmäßigen Kursen die Teilnehmer befähigt, ihre Ressourcen zu stärken. Die Kursstunden und die resultierenden Hausaufgaben bilden dabei eine Einheit. Achtsamkeitsübungen und Bewegungserfahrungen ergänzen Interventionen aus der kognitiven Verhaltenstherapie. Systemische Themen verknüpfen die Erfahrungen mit dem Teamkontext, so dass die Teilnehmer auch lernen, sich gegenseitig zu unterstützen, wert zu schätzen und wertschätzend abzugrenzen.
Das TALVE-Programm ist eine Kombination des Besten aus verschiedenen Bereichen. Die einzelnen Themen ergänzen sich zu einem Bild, das nicht nur zu gesunden Mitarbeitern, sondern auch zu stabilen Teams führen soll. Für die Unternehmen bedeutet die Eingliederung des TALVE-Programmes in den Arbeitsalltag einen Schritt in Richtung einer optimierten Personalführung. Das Programm sollte in bestehende Managementsysteme integriert werden und damit auch dem Validierungs- und Verifizierungsprozedere unterworfen werden. "Die besten Ergebnisse sind auch hier durch beständige Weiterentwicklung möglich!", sagt Dreusch. Eine Publikation zum TALVE-Programm ist in Vorbereitung.










