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Erfolgreiche Transformationsprojekte erfordern eine Digitalkultur

04.07.201916:10 UhrIT, New Media & Software
Bild: Erfolgreiche Transformationsprojekte erfordern eine Digitalkultur
Gregor Stöckler eröffnet den diesjährigen Innovation Circle
Gregor Stöckler eröffnet den diesjährigen Innovation Circle

(openPR) Heidelberg, 04. Juli 2019 – Der Mensch ist zentraler Erfolgsfaktor der digitalen Transformation. Mechanische Denkansätze müssen in den Unternehmen zugunsten einer offenen Digitalkultur überwunden werden. Eine solche eröffnet Flexibilität, reduziert Komplexität und steigert die Effizienz. Das war eine zentrale Erkenntnis des diesjährigen Innovation Circle in der Print Media Academy über den Dächern Heidelbergs, zu dem die DATAVARD AG am 26. Juni eingeladen hatte. Zahlreiche Partner und Experten von DATAVARD und BARC erörterten und diskutierten mit den Teilnehmern, wo SAP-Anwenderunternehmen auf ihrem Weg in die digitale Welt stehen, wie sie diesen erfolgreich meistern und welche Rolle der Mensch dabei spielt.



Im Zuge des digitalen Wandels entstehen Innovation und Performance insbesondere durch die Integration neuer Technologien und methodischer Kompetenzen. Doch in vielen Change-Projekten wird deutlich: Auch die kulturellen Veränderungen, die dieser Wandel erforderlich macht, stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen. Sie müssen die Digitalisierung ernst nehmen, dürfen dabei aber den Menschen nicht vergessen. Nur wer seine Mitarbeiter mit in die digitale Zukunft nimmt, neue Schritte wagt und dabei eine Fehlerkultur zulässt, wird Erfolg haben. Diesen Ansatz verdeutlichte Gregor Stöckler, CEO und Co-Owner der DATAVARD AG, in seiner Keynote „Passion Data People – Data can be friend or foe“ auf dem diesjährigen Innovation Circle. Gewinnbringende Big Data Analytics, SAP S/4HANA Transformationen sowie ein zeitgemäßes Datenmanagement werden nur dann möglich, wenn Geschäftsbereiche und IT als Team Hand in Hand zusammenarbeiten: Sie müssen die Komplexität bestehender Systemlandschaften reduzieren und die damit verbundenen Werte für die Endanwender klar kommunizieren.

Zehn Jahre Big Data: Was nun?
Obwohl das Thema Big Data bereits seit über zehn Jahren am Markt und eigentlich längst kein Hype mehr ist, präsentierte der Marktexperte für Business Intelligence, Analytics und Künstliche Intelligenz, Dr. Carsten Bange, im Anschluss an die eröffnende Keynote interessante Erkenntnisse dazu. Zwar sei Big Data mittlerweile Realität in vielen Unternehmen, allerdings geben laut einer aktuellen BARC-Umfrage lediglich 17 Prozent der befragten Unternehmen an, dass Big Data ein integraler Bestandteil ihrer Wertschöpfung sei. Weitere 29 Prozent planen konkret, Big Data in ihr Geschäftsmodell integrieren zu wollen. Darüber hinaus veranschaulichte der Gründer und Geschäftsführer der BARC GmbH anhand der Ergebnisse des BI Survey 2018 die wichtigsten Einsatzfelder. Demnach nutzen laut Aussagen der bis dato weltweit größten BI-Anwenderstudie die Unternehmen Big Data insbesondere in den Bereichen visualisierter Analysen, Datenaufbereitung für Geschäftskunden sowie Self-Service BI. Damit seien die Trends laut Bange klar ersichtlich: Die Entscheider erkennen mehr und mehr die vielfältigen Einsatzszenarien, die Big Data bietet und wollen das damit verbundene Potenzial auch besser ausschöpfen. Dabei steht die Nutzerfreundlichkeit hoch im Kurs. Die Unternehmen wollen weg von der „Datentapete“ einer klassischen Excel-Auswertung hin zu verständlichen und übersichtlich aufbereiteten Datenanalysen. Gefragt seien laut Ansicht des Referenten zudem intuitiv bedienbare Tools, um Berichte und Analysen zu erstellen, ohne dass hierfür eine Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung des Unternehmens erforderlich ist.

In einer zweiten Keynote forderte Götz Lessmann, Co-CEO von DATAVARD Software und Co-Owner der DATAVARD AG, in Sachen Datenoptimierung folgerichtig: „Free your SAP Data!“ Nur wer Silos aufbreche und einer isolierten Verarbeitung seiner SAP-Daten entgegenwirke, könne das volle Potential der Analyse von Daten unternehmensweit ausschöpfen. Big Data Lakes lieferten hierfür nach Ansicht des Experten Szenarien, den Status Quo entscheidend zu optimieren. Ferner gab Lessmann einen Ausblick darüber, welche Wertschöpfung die Integration von SAP-Daten in KI-Szenarien und Machine Learning in Zukunft liefern kann und das Ganze im Grunde weitaus weniger komplex ist, als es vielfach dargestellt wird.

Wie BwFuhrparkService die Migration auf S/4HANA angeht
Die Vormittags-Session endete mit einem Vortrag von Inna Metzler, Head of SAP Enterprise Services bei der BwFuhrparkService GmbH. Sie erläuterte in ihrem Referenzvortrag anschaulich, wie der mittelständische Mobilitätsdienstleister der Deutschen Bundeswehr die Transformation auf S/4HANA derzeit angeht. Wer sich damit beschäftigt (und bis 2025 ist nicht mehr lange), müsse sich laut Ansicht der Expertin im Klaren darüber sein, dass ein solches Projekt komplex ist und ein hohes Investment an Zeit und Ressourcen erfordere. Darüber hinaus forderte Metzler klarere Empfehlung seitens SAP bezüglich der Vorgehensweise zum Umstieg auf SAP S/4HANA. Umso wichtiger für eine erfolgreiche Transformation sei es deshalb, dass Projektverantwortliche permanent die Daten- und Prozessebene sowie die methodische Vorgehensweise während der Umstellung im Blick behalten und dafür Sorge tragen, dass auch die Endanwender und damit die Menschen, die mit der neuen SAP-Landschaft arbeiten, in diesem Change-Prozess stets involviert sind.

Digitale Transformation gelingt nur mit dem Faktor Mensch
Mit der Digitalisierung wachsen die Anforderungen an die IT-Abteilungen: Im Zusammenspiel von Fachbereichen und Management müssen diese selbst Initiator werden und Wertschöpfungspotentiale auf digitaler Basis aufdecken, um so neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Damit dies gelingt, sind neue Strukturen, Prozesse, Kompetenzen und ein Wandel hin zu einer Digitalkultur erforderlich. Diese These untermauerte Nicolas Crisand, Geschäftsführender Gesellschafter der SynaWorks GmbH, in seinem Partnervortrag. Eine Digitalkultur entstehe nach Überzeugung des Experten nur dann, wenn Mensch und Technologie optimal zusammenspielen, eine hohe Agilität der Mitarbeiter und Organisationsstrukturen selbstverständlich ist, ein neues Führungsverständnis in den Chefetagen Einzug hält und alle Beteiligten den Mut haben, auf ihrer digitalen Reise auch neue Wege zu gehen.

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