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Sommer, Sonne, Sonnenschutz

02.07.201908:49 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Sommer, Sonne, Sonnenschutz
Sonnenbaden im Pool
Sonnenbaden im Pool

(openPR) Der Sommer ist in vollem Gange und Ferien, lange Tage und Sonnenschein drängen uns förmlich nach draußen. Wir gehen in den Biergarten, sitzen auf der Terrasse, gehen ins Freibad oder zum Sonnenbaden. Damit wir das tolle Wetter ungetrübt genießen können, muss natürlich Sonnenschutz mit in die Tasche!



In den letzten Jahren ist das Angebot an Sonnencremes, -lotionen und -sprays deutlich gestiegen und dann gibt es auch noch die Unterscheidung zwischen „Mineralisch“ und „Chemisch“. Wozu also greifen, wenn man vor einem Regal voller Möglichkeiten steht?

Die Sonnenschutzfilter

Generell werden Sonnenschutzmittel in Schutz mit physikalischen oder chemischen Filtern aufgeteilt, wobei physikalische Filter meist aus „mineralischen“ Stoffen und chemische Filter aus „chemischen“ Stoffen bestehen. Dabei sollte aber angemerkt werden, dass sowohl mineralische, als auch chemische Filterstoffe aus chemischen Verbindungen bestehen, wobei physikalische Filter aus anorganischen Stoffen sind und chemische Filter aus organischen.

Physikalische Filter

Physikalische Filter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da sie als natürlich und gesund gelten; neu sind sie allerdings nicht, denn physikalische Filter werden bereits seit den 80er Jahren eingesetzt. Dabei kommen zumeist Titandioxid und Zinkoxid zum Einsatz. Diese legen sich als Partikel wie ein Schutzschirm auf die Haut und reflektieren die UV-Strahlung, sodass diese nicht in die Haut gelangt. Als Beispiel wird hierfür gern die Beschreibung von hunderten kleiner Spiegel auf der Haut genutzt.

Titandioxid und Zinkoxid enthalten weiße Pigmente und werden daher auch gern in vielen weiteren Produkten eingesetzt. Zinkoxid zum Beispiel in Zinksalben. Titandioxid wird ebenfalls vielseitig eingesetzt und ist in Lebensmittel als E171 und in Kosmetika als Cl77891 gekennzeichnet.

Durch ihre weiße Farbe kann es beim Auftragen des Sonnenschutzmittels zu einem weißlichen Film auf der Haut kommen („weißeln“). Um dies zu vermeiden und um einen größeren Schutz zu bieten, werden die beiden Substanzen oft als Nanopartikel verwendet. Denn desto kleiner die Partikel, desto mehr finden sich auf einer Stelle um in alle Richtungen zu reflektieren und desto transparenter wirkt auch die Creme. Später mehr dazu unter Gesundheit & Umwelt

Chemische Filter

Sonnenschutzmittel auf Basis chemischer Filterstoffe existieren seit den 1920er und 1930er Jahren, als das Sonnenbaden seinen ersten echten Trend erfuhr und eine gebräunte Haut nicht mehr nur als Zeichen der Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse angesehen wurde. Reisen ans Mittelmeer wurden beliebter und die Sommer- und Bademoden freizügiger. Damit kam natürlich auch der Sonnenbrand, den man vermeiden wollte.

Chemische Filter in Sonnencremes ziehen nach dem Auftragen in die oberste Hautschicht ein und bilden mit ihr zusammen einen Schutzfilm. Dabei werden die UV-Strahlen nicht reflektiert, sondern absorbiert und durch chemische Prozesse umgewandelt in Wärmeenergie. Bei Sonnenschutzmitteln mit chemischen Filterstoffen sollte man eine Zeit lang warten (20 – 30 Min.) bis man in die Sonne geht um einen optimalen Schutz zu haben. Außerdem zersetzen sich die Inhaltsstoffe meist nach 3-6 Monaten, sodass man jedes Jahr eine neue Sonnencreme kaufen sollte.

Als chemische Filter werden unter anderem genutzt:

Ethylhexyl–Verbindungen
Diethylhexyl– Verbindungen
Drometrizole
Enzulisol
Benzophenone*
Octocrylene*
Methyl & Methoxy– Verbindungen*
(Auf die mit * gekennzeichneten Stoffe wird später nochmal in dem Abschnitt Gesundheit & Umwelt eingegangen)
Insgesamt werden um die 30 verschiedene Filterstoffe angewendet.

Es gibt im Übrigen auch Präparate, die sowohl physikalische, als auch chemische Filter nutzen, um eine größtmögliche Wirksamkeit zu erzeugen und die Vorteile beider Wege zu vereinen.

Gesundheit und Umwelt

Sonnenschutzmittel werden heute nicht mehr nur genutzt, um die ästhetischen Nachteile eines Sonnenbrandes zu verhindern, sondern hauptsächlich um das mit der UV-Strahlung verbundene Risiko einer Hautkrebserkrankung zu verringern.

Dennoch haben auch Sonnenschutzmittel ihre Nachteile. Auf Seiten der physikalischen Filterstoffe ist Titandioxid für den Menschen unschädlich. Das gleiche gilt für Zinkoxid, welches aber von Menschen mit trockener Haut oder Hauterkrankungen häufig nicht vertragen wird. Im Hinblick auf Nanopartikel zeigen aktuelle Forschungsergebnisse, dass diese nicht durch eine gesunde, unverletzte Haut in den Körper gelangen können. Es werden dafür aber mögliche Auswirkungen von Nanopartikel auf die Umwelt vermutet (besonders für das Meer und seine Bewohner), diese müssen aber noch in weiteren Studien genauer erforscht werden. Das COSMOS-Siegel zum Beispiel verbietet die Anwendung von Nanopartikeln, andere wiederum schließen diese teilweise aus(z.B. ECOCert), manche wiederum akzeptieren sie aber auch (z.B. NaTrue). Generell müssen Nanopartikel in der EU grundsätzlich gekennzeichnet werden und finden sich somit als Hinweis in den Inhaltsstoffen.

Chemische Filter hingegen können sehr schnell allergische Reaktionen auslösen und zu Hautreizungen führen, da bei der Umwandlung von UV-Strahlung zu Wärme freie Radikale entstehen. Des Weiteren können Stoffe wie Octocrylene, Benzophenone, Methyl-, sowie Methoxy-Verbindungen (z.B. 4 – Methylbenzylidencampher) Auswirkungen auf den Hormonhaushalt, den Stoffwechsel und das Immunsystem (Allergien) haben. Dabei kann auch nicht ganz ausgeschlossen werden, dass einige dieser Stoffe das Risiko an Krebs zu erkranken erhöhen. Deshalb sollten, sofern diese Produkte nicht ganz gemieden werden können, zumindest ein Blick auf die Inhaltsstoffe geworfen werden um die besonders gefährlichen zu meiden.

Oxybenzon und Octinoxat zählen ebenfalls zu den vermeidungspflichtigen Stoffen, da diese nachweislich zur Korallenbleiche beitragen. Wie umweltschädlich die anderen Stoffe sind, kann auch hier noch nicht abschließend beantwortet werden.

Fazit und Zusammenfassung

Chemische Filter sind definitiv nicht empfehlenswert, was Gesundheit und Umwelt anbelangt, wohingegen physikalische (mineralische) Filter ohne Nanopartikel für den menschlichen Körper ungefährlich sind. Bei den Inhaltsstoffen sollte man darauf achten, dass keine Nanopartikel enthalten sind (als nano in der INCI Liste gekennzeichnet). Wer auf der sicheren Seite sein möchte, greift zu zertifiziertem Sonnenschutz.

Sonnencremes sollten großzügig und alle paar Stunden bzw. nach dem Baden neu aufgetragen werden. Generell gilt natürlich, dass Sonnenbaden, mit oder ohne Sonnenschutz, nicht übertrieben werden sollte. Wer auf eine tiefe Bräune nicht verzichten möchte, aber auch keine Lust auf ausgiebiges Sonnenbaden hat, dem empfehlen wir, einen Selbstbräuner zu nutzen. Naturkosmetik Selbstbräuner sind wirkungsvoll und völlig unbedenklich. In Australien bespielsweise bereits weit verbreitet.

Alle Sonnencremes, die du bei Blanda Beauty findest, enthalten keine Nanopartikel. Viele werden darüber hinaus mit pflegenden Inhaltsstoffen, wie pflanzlichen Ölen, Kräuterextrakten oder Aloe Vera Saft kombiniert, was sie zu einer perfekten Tagespflege all year round macht.

Blogbeitrag: https://www.blog.blanda-beauty.com/sommer-sonne-sonnenschutz/
Quelle: https://www.blanda-beauty.com/
Sonnenschutz Empfehlungen: https://www.blanda-beauty.com/collections/spf-selbstbrauner

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