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Medien verärgern durch klischeehafte Berichterstattung

24.10.200609:53 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) sozioland präsentiert die Ergebnisse der „CSD“-Umfrage 2006

Laut einer sozioland-Umfrage sind knapp 40% der Umfrageteilnehmer/innen über das Bild, das die Medien von Schwulen und Lesben zeichnen, verärgert. Politisches Interesse an schwul-lesbischer Thematik ist bei den Befragten zwar vorhanden, an politischem Engagement mangelt es aber vielerorts.

Obwohl 47 % der vornehmlich heterosexuellen Befragten der Ansicht sind, dass es durchaus noch schwul-lesbische Belange gebe, für die man sich engagieren sollte, scheint es mit dem politischen Engagement des Einzelnen schlecht bestellt: Nur 11 % der Umfrageteilnehmer/innen gaben an, sich in der regionalen Politik für homosexuelle Belange zu engagieren. Auch als Motivation für den Besuch eines CSDs wurde von 74 % der Befragten „Spaß haben“ genannt, also weit vor denen, die „Präsenz“ (57 %) bzw. „politisches Engagement“ (47 %) zeigen wollten.

Zwischen Anfang Juni bis Ende September 2006 haben über 5.400, vornehmlich heterosexuelle Personen teilgenommen und ihre Meinung zum jährlichen Straßenspektakel sowie zu aktuellen schwul-lesbischen Diskussionen abgegeben.

Weitere Ergebnisse der Umfrage in Form einer ausführlichen Studie, eines Tabellenbands (aufgeschlüsselt nach Alter, Geschlecht und sexueller Orientierung) sowie offene Kommentare zum Herunterladen finden Sie unter folgendem Link:

http://www.sozioland.de/rp/csd2006/

Die Ergebnisse dürfen Sie gerne auf Ihrer Webseite / Ihrem Printmagazin o.ä. verwerten und veröffentlichen! (Bitte mit Linkverweis)

Ihre Presseansprechpartnerin:
Dipl.-Sozwis. Manuela Braun

Respondi AG
c/o sozioland
Huhnsgasse 34b
50676 Köln

Tel: +49 221 272318 14
Fax: +49 221 272318 11

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