(openPR) Internationale Analyse der Irak-Berichterstattung deutscher Medien
12. Dezember 2003: Zum aktuellen Ergebnis der internationalen Analyse der Irak-Berichterstattung deutscher Medien (Newsweek International vom 15. Dezember 2003, Seite 5) erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Günter Nooke MdB:
ARD und ZDF haben bei der Irak-Berichterstattung ein derart negatives Amerika-Bild gezeichnet, dass sogar Al-Jazeera mit weniger Vorurteilen auskam.
Wie die aktuelle Newsweek-Ausgabe berichtet, bestätigt eine international vergleichende Studie über die Irak-Berichterstattung in sechs Ländern den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland schwarz auf weiß, dass in ihrer Berichterstattung Vorurteile in überzogener Weise dominierten.
Die Studie belegt weiterhin, dass in der Berichterstattung eine Gleichsetzung von Bush, Blair und Saddam Hussein erfolgte. Damit sind die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland nicht besser als jede ideologische Straßendemo zu jener Zeit.
Offensichtlich ist es den Intendanten Jobst Plog und Markus Schächter und den anderen Verantwortlichen nicht gelungen, dem journalistischen Sorgfaltsmaßstab einer vorurteilsfreien Berichterstattung gerecht zu werden. Dieses Versagen der öffentlich-rechtlichen Anstalten und der damit verbundene Rufschaden für Deutschland ist nun weltweit dokumentiert.
Autor(en): Günter Nooke









