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Prostatakrebs, Brachytherapie und Hyperthermie

13.05.201911:07 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Prostatakrebs, Brachytherapie und Hyperthermie
Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie
Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie

(openPR) ESTRO 2019 - Onkologen, Radiologen und Medizintechniker diskutieren multimodale Krebstherapien

„Targeting optimal care, together“. So lautete das programmatische Motto der gerade abgeschlossenen 38. ESTRO-Konferenz in Mailand. Die Europäische Gesellschaft für Strahlentherapie und Onkologie (ESTRO) hatte Onkologen, Strahlenmediziner und Vertreter der Medizintechnik zum multiprofessionellen Forum eingeladen. Diskutiert wurden interdisziplinäre Behandlungsmöglichkeiten, um die Heilungschancen für Krebspatienten im Rahmen von Strahlentherapien zu verbessern. „Ärzte, Krankenschwestern und Studenten aus Australien, USA, Großbritannien, Rumänien, Deutschland, Schweiz und Spanien konnten mehr über unsere Methoden und Geräte erfahren, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie).



Beim Kongress wurde auch eine Studie des Mount Vernon Cancer Centers, Northwood, und des Christie NHS Foundation Trusts, Manchester, vorgestellt: Dabei geht es um eine Brachytherapie mit hoher, einmaliger Dosis. Die Brachytherapie, bei der temporäre Katheter zur direkten Behandlung von Tumoren mehrmalig zum Einsatz kommen, habe bereits gute Resultate bei Prostatakrebs gezeigt, sowohl mit Blick auf die Bekämpfung der Krebszellen als auch auf die Reduzierung von Nebenwirkungen. Das Interesse der Wissenschaftler war zu erforschen, ob ähnlich günstige Ergebnisse zu erzielen sind – auch wenn nur eine Hochdosis-Behandlung erfolgt. Eine einzige hohe Strahlendosis, die innerhalb weniger Minuten direkt an den Tumor abgegeben werden kann, sei laut der Studie eine eine effektive Methode zur Behandlung von Männern mit Prostatakrebs mit geringem Risiko.

„Die Bestrahlung von Innen, also die Brachytherapie wird oft mit einer Strahlentherapie, einer Chemotherapie oder auch einer Hyperthermie verbunden“, sagt Prof. Dr. Szász, „Die Oncothermie kann ihre Qualitäten bei Erkrankungen der Prostata nutzen. Denn die spezielle Form der Hyperthermie zielt darauf ab, Tumorgewebe selektiv zu zerstören, ohne gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Diese Selektion ist von Bedeutung bei Prostata-Karzinomen, da bösartiges Gewebe meist in der Prostata-Peripherie liegt.“

50 Prozent der Männer über 60 Jahre leiden an einer gutartigen Prostataerkrankung. Hier verengt die wachsende Prostata die Harnröhre. Von einer bösartigen Prostataerkrankung ist heute fast jeder vierte bis fünfte betroffen. Damit gehört Prostatakrebs zu den häufigsten Todesursachen des Mannes. Die konventionelle Behandlung erfolgt medikamentös, durch Operation und/oder Bestrahlung. Häufig klagen Patienten über Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Erektions-Störungen. Die Prostatahyperthermie ergänzt co-medikativ Chemo- und Radiotherapien. Sie unterstützt – im Rahmen einer komplementären Onkologie - die Strahlen- und Chemotherapie. Dabei nutzt die loko-regionale Oncothermie Wärme und elektrische Energie, um möglichst minimalinvasiv die Tumoren zu attackieren, die Effizienz der Strahlen- und Chemotherapie zu intensivieren.

Video:
Komplementärmedizinische Lösung gegen Krebs

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