(openPR) Innovationscluster für exzellente Berufsbildung!
Teilnahme am BMBF- Wettbewerb „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung (InnoVET)“!
Fördersumme von insgesamt bis zu 80 Millionen Euro ausgelobt!
Vor dem Hintergrund des bevorstehenden tiefgreifenden Strukturwandels im Rheinischen Revier hatten der Hürther Politiker Klaus Lennartz und die Otto-Beneke-Stiftung e. V. maßgebliche Akteure aus Wirtschaft und Politik in der Region am 14. März 2019 zu einer Bildungsrunde nach Bonn eingeladen.
Ziel der Auftaktveranstaltung war es die Möglichkeiten einer Teilnahme des Rheinischen Reviers am Wettbewerb „Zukunft gestalten – Innovationen für eine exzellente berufliche Bildung (InnoVET)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu eruieren.
Der vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführte Wettbewerb verfolgt die Entwicklung und Erprobung innovativer, hochwertiger und attraktiver Qualifizierungsangebote und Kooperationsmodelle. Prämierte Projekte werden vom BMBF gefördert. Gegenstand der Förderung ist es, in sogenannten Innovations-Clustern Maßnahmen zu initiieren, die zu einer exzellenten Berufsbildung beitragen. Regionale und/oder branchen¬spezifische Akteure sollen in Zusammenarbeit neuartige Aus- und Weiterbildungsangebote entwickeln und erproben. Dabei müssen sich die zu entwickelten Ansätze an den Bedarfen des Arbeitsmarktes bzw. der Unternehmen orientieren und Anreize für junge Menschen setzen, in die berufliche Aus- oder Fortbildung einzusteigen – etwa durch differenzierte Berufsschulangebote für Auszubildende, die Vermittlung von Inhalten auf Fortbildungsniveau oder die Entwicklung neuer hochwertiger Qualifizierungsangebote. Insgesamt stellt das BMBF über 80 Millionen Euro zur Verfügung.
Klaus Lennartz: „Bildung ist unser wichtigster Rohstoff. Die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und der Region hängen ganz entscheidend vom Bildungsgrad und den Kompetenzen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab. Der bevorstehende Ausstieg aus der Kohleverstromung wird in Kombination mit der fortschreitenden Digitalisierung gerade in unserer Region zu einem weitreichenden Wandel des Arbeitsmarktes führen.“
Vor diesem Hintergrund waren sich die Teilnehmer an der Bildungsrunde schnell darüber einig, dass das Wettbewerbsdesign, den bildungspolitischen Zielen und Anforderungen im Rheinischen Revier vollauf entspricht und die Region für eine Teilnahme an dem Wettbewerb gerade zu prädestiniert.
Im nächsten Schritt werden durch die Teilnehmer an der Bildungsrunde konkrete Projekte identifiziert, mit denen dich das Rheinische Revier an dem Wettbewerb beteiligen soll. Rainer Imkamp, der als Chef der Arbeitsagentur in Brühl an der Runde teilnahm, sagte bereits die Beteiligung seines Hauses an dem Projekt zu. Auch die IHK zu Köln, die aus terminlichen Gründen keinen Vertreter in die Pflegerunde entsenden konnte, signalisierte im Nachgang zu der Bildungsrunde ihre Unterstützung für eine Wettbewerbsteilnahme.
Dr. Lemper, Präsident der Otto-Beneke-Stiftung e.V., die sehr erfahren bei der Teilnahme an solchen Projekten ist, hat sich bereit erklärt einen möglichen Antrag zu koordinieren.









