(openPR) Die von 3pc gestaltete Website der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) wurde mit dem iF Design Award 2019 ausgezeichnet.
Das Design von 3pc hat 67 Experten aus Tokyo, Istanbul, Copenhagen oder Peking überzeugt. Insgesamt hat die Jury 6.400 Wettbewerbsbeiträge aus 50 Ländern bewertet – das BStU-Design zählt zu den besten in der Kategorie Website / Communication.
Bereits die Stasi-Mediathek der BStU wurde mit dem iF Design Award sowie dem TYPO3-Award ausgezeichnet. „Über die Anerkennung freuen wir uns besonders. Das zeigt nicht zuletzt, dass unser userzentriertes Storytelling-Konzept in aller Welt ankommt“, so 3pc Geschäftsführer Armin Berger.
Zu der offiziellen Verleihung in der BMW Welt in München kamen über 2.000 Teilnehmer aus über 40 Ländern. Auch 3pc war dabei.
Die Auszeichnung Industrie Forum Design ist ein Preis für Leistungen im Bereich Design. Seit 1954 wird die Auszeichnung jährlich verliehen. Verleiher ist der Verein iF Industrie Forum Design e. V..
Das Websitekonzept – Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart
Bei der Neukonzeption des Online-Auftritts spielte neben den Kernaufgaben der BStU – die Stasi-Unterlagen bewahren und sie der Öffentlichkeit zugänglich machen – mit zunehmendem historischen Abstand die Aufklärung über Arbeit und Methoden der Stasi eine wichtige Rolle. Beide Aspekte verband 3pc durch entsprechende Service-Module und großzügige, narrative Elemente zu einem harmonischen Ganzen.
Geschichte erzählen: dynamisches Storytelling
Bildschirmfüllende Gestaltung, separate Story-Navigation, abwechslungsreiche Bild-Text-Kombinationen, direkte Nutzung von Medien aus der Stasi-Mediathek u. v. m.
Das eigens entwickelte Storytelling-Modul veranschaulicht und vertieft auf lebendige und fundierte Art und Weise ein wichtiges Kapitel deutscher Geschichte und einige der spannendsten Episoden der Ära des Kalten Krieges.
Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI)
Erkenntnisse und neueste KI-Technologien aus dem BMBF-Forschungsprojekt Digitale Kuratierungstechnologien (DKT) kommen auch der neuen Website des BStU zugute – was für User*innen wie Redakteur*innen gleichermaßen einen Mehrwert bringt: Redakteur*innen können im Backend mit einem Klick Abkürzungen, Glossar-Begriffe und weitere Entitäten wie Personen oder MfS-Organisationen in Artikeln automatisch identifizieren und markieren lassen, was manuelle Verlinkungen spart und die Barrierefreiheit erhöht.
https://www.bstu.de
https://ifworlddesignguide.com













