(openPR) Tengen (D) / Thayngen (CH)
Uli Zeller, Autor und Seelsorger, hält am 12.03.2019 um 20 Uhr einen Vortrag im Restaurant Gemeindehaus CH-Thayngen (SH) zum Thema „Tipps zur Kommunikation mit Menschen mit Demenz“. Der Autor aus Tengen (D) kommt auf Einladung des Vereins Sunnegg im Anschluss an deren Generalversammlung. Nach dem Vortrag sind die Besucher zu einem Apero eingeladen. Dort gibt es auch einen Büchertisch und Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Der Referent Uli Zeller ist Krankenpfleger, hat Theologie studiert – und sein Studium mit einer Masterarbeit über Demenz und Seelsorge abgeschlossen. Seit zehn Jahren arbeitet er in einem Altenheim in Singen. Er ist dort als Seelsorger und Betreuer tätig. Mit seinen Geschichten will er Hoffnung und Lebensmut vermitteln – und schöne Erinnerungen wecken. Und auch einfach nur Freude machen und unterhalten. Bekannt wurde er durch Bücher mit reimenden Titeln im Brunnen-Verlag. Etwa „Frau Franke sagt Danke. Mutmachgeschichten für Menschen mit Demenz.“ Ein anderes Vorlesebuch heißt „Lachen ist die beste Medizin.“ Alle Bücher findet man hier: http://t1p.de/BestZeller
Zeller schreibt eine wöchentliche Kolumne mit dem Titel „Uli & die Demenz“ auf www.die-pflegebibel.de – mit Tipps rund ums Thema Demenz. Hier können sich Angehörige und Betreuende informieren und neue Impulse mitnehmen.
Vorlesegeschichten für Menschen mit Demenz sind eine neue Gattung der Literatur, entstanden durch die älter werdende Gesellschaft. Und so sind diese Geschichten entstanden:
Eine Frau pflegt ihre Mutter. Die Mutter ist dement. Sie will sich nicht von ihrer Tochter bevormunden lassen. Die Tochter: „Mutti. Wasch bitte dein Gesicht.“ Die Mutter reagiert nicht. Im Gegenteil: Sie runzelt die Stirn und ärgert sich. Schließlich hat die Tochter eine Idee. Sie erzählt der Mutter eine Geschichte: „Frau Müller steht am Waschbecken. Sie nimmt den Waschlappen in die Hand, hält ihn unter das Wasser. Und wäscht sich damit das Gesicht.“ Zur Verblüffung der Tochter funktioniert das. Ihre Mutter wäscht Mund, Nase und Ohren. Ab diesem Zeitpunkt hat die Tochter immer wieder solche Geschichten eingesetzt - und aufgeschrieben. Und genau so funktionieren Geschichten für Menschen mit Demenz: Man nehme eine Situation – und eine Geschichte dazu. Damit vermittelt man ein positives Grundgefühl, gibt einen neuen Impuls. Oder schenkt zumindest einige fröhliche Augenblicke.
Der Vortrag findet am 12.03.2019 um 20 Uhr im Restaurant Gemeindehaus, im Saal im ersten Stock, statt. Im Anschluss gibt es bei einem Apero die Gelegenheit, Bücher des Autors zu kaufen, signieren zu lassen, sowie ins Gespräch zu kommen.








