(openPR) Die meisten Menschen wissen, daß es Ihnen gut täte hin und wieder Sport zu machen oder ein Entspannungsverfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation zu lernen. Auch gemeinsame Zeit mit guten Freunden oder ein Wellness-Wochenende stehen nicht zur Diskussion, wenn es um den Nutzen für die eigene Gesundheit und Work-Life-Balance geht.
Das Problem ist nur wann? Tagsüber hält einen der Job in Trab. Am Abend und am Wochenende verlangt die Familie Aufmerksamkeit. Und dann gibt es ja auch Krankheiten und Unfälle, auf die man schnell reagieren soll. Da ist es nicht immer einfach, diese Stunde für Sport oder Entspannung zu reservieren oder sich gar einen ganzen Tag nur für sich selbst frei zu nehmen.
Das Problem kann nicht einfach, aber sicher gelöst werden. Tatsächlich hat jeder Mensch gleich viel Zeit. 24 Stunden am Tag. Manche Dinge werden darin erledigt, andere bleiben liegen. Man schaut sich einfach an, wofür man seine Zeit verwendet und stellt dann die Frage: „Warum habe ich Zeit dafür, aber nicht für mich? Die Antwort darauf, egal wie sie im Detail ausfällt, besteht im Kern darin, daß einem diese Sachen besonders wichtig erscheinen und man sich genau deshalb Zeit reserviert.
Doch was kann langfristig wichtiger sein als die eigene Gesundheit? Um mehr Zeit für sich selbst zu haben, kann man im ersten Schritt einfach nur verstehen, daß das Aufschieben der eigenen Erholung letztendlich weder einem selbst, noch der Familie, noch dem Chef und den Kollegen wirklich nutzt. Früher oder später zahlt man die Zeche doppelt und dreifach.
Ein Beispiel: Statistiken belegen eindeutig, daß eine verschleppte psychische Erkrankung wie Depression oder Burn-Out, um so schlechter kuriert werden kann, je später sie diagnostiziert und behandelt wird. Das gilt für die meisten Krankheiten. Je länger man wartet, um so länger braucht auch der Heilungsprozeß. Und das gilt übrigens auch für Stress. Je länger man die Erholungsphase aufschiebt, um so mehr Zeit braucht man, um wieder zu Kräften zu kommen. Wer meint, daß er erst das Projekt beenden oder erst die Beförderung bekommen und dann etwas für sich tun darf, macht eine Milchmädchen-Rechnung.
Stressmanagement wirkt am besten, wenn es gleichmäßig über den ganzen Tag verteilt wird. Kleine Wohltaten zwischendurch sind effektiver als eine große Genuß-Belohnung nach Wochen oder Monaten. Das ist übrigens auch die Erklärung, warum es bei einem Burn-Out nicht reicht, einfach mal 2 Wochen Urlaub zu machen.
Die Lösung besteht darin, sich wieder wichtig zu nehmen und entsprechend Termine mit sich selbst zu vereinbaren, in denen man sich entspannt und den Stress abbaut. Das ist tatsächlich der wichtigste Termin der Woche für jeden Menschen. Priorität 1 mit Sternchen sozusagen. Entsprechend trägt man diesen Termin in seinen Kalender, in Outlook oder ins Moleskin-Büchlein oder was auch immer ein. Mit einem Ausrufezeichen dahinter. Dieser Termin kann nicht verschoben werden. Er ist die Grundalge für alles andere: Die glückliche Familie, die gut erzogenen Kinder, die Karriere und das Lebensglück im Allgemeinen. Viel Entspannung. Viel Erfolg. Viel Glück.
Gesundes Zeitmanagement ist ein Teil des Kurses Easy Stressmanagement und Easy Stressmanagement für Führungskräfte von Dipl.-Psych. Thomas Lang, die regelmäßig in Berlin und Heidelberg stattfinden. Weitere Informationen auf www.innerestaerke.com oder unter 030 41935225.













