(openPR) Der Cyclo Cross Wettbewerb in Eschenbach ist der vorletzte in der EKZ Cross Tour in der Schweiz. Ähnlich wie in Belgien ist die Schweiz eines der Kernländer dieses Sports. Der einzige Unterschied besteht in den Prämien. Die sind in Belgien weit höher. Und so findet sich dort die erste Kategorie der Profis ein. In der Schweiz fährt nicht unbedingt das Fischfutter, trotzdem können sich die Fahrer dort nicht mit der belgischen und holländischen Elite vergleichen.
Ausreißer nach oben gibt es überall. Der Belgier Quinten Hermans zählt nämlich zu den erfolgreicheren Fahrern dieses Landes. Natürlich nicht zur Spitze. Er wurde vom Schweizer Lars Forster vom austragenden Verein VC Eschenbach auf den zweiten Platz versetzt und dass zeigt schon die Klasse des Schweizer Fahrers auf. Sascha Weber war der zweite der Deutschen Meisterschaften im Cyclo Cross im letzten Januar. Er hat zwar nicht die Möglichkeiten eines Marcel Meisen. Aber für den dritten Platz in Eschenbach hat es gelangt. Zumal Meisen in Belgien beim Vlaamse Druiven Cross tätig war.
In Eschenbach versuchten sich 26 Fahrer in der Elite Klasse auf dem schwierigen matschigen Terrain. Insbesondere eine steile schleimige Abfahrt brachte die Entscheidung in diesem Rennen. Der Regen und der Sturm hatte von allen Beteiligten das Äußerste abverlangt. Der Favorit Qinten Hermans versuchte trotzdem, direkt von Beginn an klare Verhältnisse herzustellen. Das gelang teilweise. Nur wenige Fahrer konnten folgen. Mit dabei waren Sascha Weber und Lars Forster. Letzterer übernahm nach der Hälfte des Rennens das Kommando. Der Schweizer Meister war der einzige, der die steile Abfahrt herunterfuhr. So verschaffte er sich einen beruhigenden Vorsprung, dass er in der letzten Runde auf Nummer sicher gehen konnte und wie alle anderen in der Abfahrt vom Rad stieg. Zweifelsohne hat er einen Heimvorteil. Quinten Hermans vom Team Telenet Fidea kam 30 Sekunden später ins Ziel. Sascha Weber vom Easton Cycling Team benötigte noch weitere 18 Sekunden. Enttäuschend verlief das Rennen für Manuel Müller, dem Dritten der Deutschen Meisterschaft. Er wurde nur 19. mit weit über 5 Minuten Rückstand.













