(openPR) Die Van der Poels haben die Landkarte geteilt. Damit der kleine Bruder auch zu Erfolgen kommt, verzichtet der große Bruder gerne mal auf ein Rennen in der Schweiz. Wir reden nur ungern von der Zweiten Liga und die Schweizer tun dies sicher überhaupt nicht. Zumal der Cyclo Cross in der Schweiz eine ebenso große Tradition hat wie in Belgien. Nur, wenn die ganz Großen nicht kommen, dann sahnen eben die Kleinen ab. Finanziell lohnt sich der Antritt in Belgien eher als in der Schweiz.
Der Parcours in Hittnau ist mittlerweile das einzige Rennen im Zürcher Oberland. Darauf verweisen die Veranstalter nicht ohne Stolz hin. Auch in der Schweiz sind solche Rennen nicht mehr so einfach auf die Beine zu stellen.
Der Parcours ist recht schwierig, hat aber lange Geraden und nur ein paar verwinkelte Ecken. Dafür gibt es eine spektakuläre Abfahrt. 49 Fahrer hatte sich angemeldet, darunter 5 aus Deutschland. Die drei bekanntesten Marcel Meisen, Sascha Weber und Manuel Müller waren natürlich dabei. Sie holten aber in der Endabrechnung keinen Podestplatz heraus. Marcel Meisen, der deutsche Meister, war mit Platz vier aber schon ganz nah dran. Zuvor hatte Meisen schon einige Rennen in der Schweiz für sich entschieden.
Große Aufmerksamkeit erregte zunächst ein Schweizer Fahrer. Zunächst konnte Lars Forster in der Spitzengruppe mit halten. Dann ritt eine Attacke und wurde nach hinten verwiesen. Später holte er noch einmal 30 Sekunden heraus und klemmte sich an das Spitzentrio. Da mit waren seine Kräfte erschöpft und in der Runde wurde er noch von Marcel Meisen überholt. An der Spitze waren die drei Favoriten, David Van der Poel, der hochgehandelte Belgier Quinten Hermans und Nicolas Cleppe, auch aus Belgien. Zum Ende hin hatte sich David Van der Poel soweit abgesetzt, dass er nicht mehr einzuholen war. Die beiden Belgier gaben sich mit den Plätzen 2 und drei zufrieden.












