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3. TAG DES PASSIVHAUSES AM 10. - 12. NOVEMBER 2006

05.10.200609:54 UhrEnergie & Umwelt
Bild: 3. TAG DES PASSIVHAUSES AM 10. - 12. NOVEMBER 2006
Moderner Putzbau im Passivhausstandard, Hückelhoven-Rurich
Moderner Putzbau im Passivhausstandard, Hückelhoven-Rurich

(openPR) Passivhausbewohner öffnen ihre Häuser - Wohlfühlklima im Passivhaus – überzeugen Sie sich selbst

Die Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland (IG Passivhaus) veranstaltet zusam-men mit ihren Mitgliedern und anderen europäischen Passivhaus-Verbänden nun bereits zum 3. Mal den deutschlandweiten und internationalen "Tag des Passivhauses 2006".



Ziel dieser Aktion ist es Bauherren, aber auch Fachleute zu überzeugen und für das Passiv-haus-Konzept zu begeistern. Das Passivhaus ist keine patentierte Bauweise sondern ein all-gemein zugänglicher Baustandard.

Passivhäuser sind der weltweit führende Standard für besonders energiesparendes Bauen: Verglichen mit durchschnittlichen Gebäuden im Bestand kommt ein Passivhaus mit nur 5% der Heizenergie aus. Gespart wird aber nur beim Verbrauch und keinesfalls am Komfort. Dass Passivhäuser behaglich warm sind ohne viel Heizenergie zu verbrauchen, das lässt sich einfach am besten beim Besuch in einem bereits bewohnten Haus erfahren.

Mit dem Tag des Passivhauses wird energieeffizientes Bauen kommuniziert. Immer mehr Men-schen lernen Wege kennen, wie sich Behaglichkeit unabhängig von teuren Energierohstoffen nachhaltig sichern lässt.

Experten gehen davon aus, dass der Passivhausstandard in naher Zukunft gesetzlich verord-neter Standard – wie das Niedrigenergiehaus seit 1. Februar 2002 – sein wird. Denn auch unter den Politikern hat sich inzwischen herumgesprochen, dass ein Passivhaus sich schon vom allerersten Tag an rechnet. Es dauert eben nicht Jahre, wie vielfach fälschlicherweise angenommen wird, bis sich die investierten Mehrkosten amortisieren. Die Mehrkosten gegen-über einem Standardhaus liegen heute –je nach technischer Ausstattung zwischen 5 % und
10 %. Nimmt der Bauherr die besonders günstigen Darlehen, die die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für ein Passivhaus gewährt und die vom Land NRW (noch) gewährten verlore-nen Zuschüsse in Anspruch, dann ist das Passivhaus sogar "billiger" als das Standardhaus.

Und Heizkosten um 100,--€ im Jahr sprechen neben dem allerhöchsten Wohnkomfort (höchste Raumluftqualität) außerdem für sich. "Energieeffizienz", gepaart mit erneuerbaren Energien sind die einzig mögliche Antwort auf die weltweit drohende Energieverknappung und den nicht mehr aufzuhaltenden Klimawandel. „Wir stehen in der Verantwortung unseren Kindern und Kindeskindern gegenüber“, so der Architekt und Stadtplaner Prof. Ludwig Ron-gen, einer der Inhaber des Wassenberger Architekturbüros RONGEN ARCHITEKTEN, das inzwischen zu den führenden deutschen Architekturbüros im Bereich des Energieeffizienten Bauens zählt.

Laut Aussage von Prof. Rongen interessieren sich schon heute viel mehr Bauinteressenten für den Passivhausstandard als allgemein vielleicht angenommen wird; dennoch ist leider noch sehr viel Halbwissen, das viele Interessierte davon abhält, sich näher mit diesem Baustandard zu beschäftigen, vorhanden. So glauben fälschlicherweise immer noch viele "Halbwissende", dass man in einem Passivhaus keine Fenster öffnen darf. „Aufklärung ist angesagt, hierzu ist u. a. der Tag des Passivhauses eine hervorragende Plattform; denn durch die Besichtigung sol-cher Häuser und Gespräche mit deren Bewohnern und Nutzern kann sich der Besucher ein eigenes Bild machen“, äußert sich Prof. Rongen, der zu diesem Thema schon mehr als 30 Vorträge im In- und Ausland gehalten hat, so u. a. im Mai d. J. auf dem Deutsch-chinesischen Hochtechnologie-Dialogforum in Peking auf persönliche Einladung von Bun-deskanzlerin Merkel und des chinesischen Staatspräsidenten WEN JIA BAO und der an zwei renommierten chinesischen Universitäten Gastprofessuren bekleidet. Gemeinsam mit anderen Autoren schreibt er, speziell für China ein Fachbuch zum Thema "Klima- und umweltgerech-tes Bauen in der V. R. China" das im kommenden Jahr in China erscheinen wird.

Auch Altbauten lassen sich häufig schon heute in den Passivhausstandard überführen. Wenn man bedenkt, dass 85 % des gesamten Baubestandes in Deutschland vor 1985 errichtet worden ist und dieser Altbaubestand mehr als 92 % des gesamten Heizenergiebedarfs in Deutschland verbraucht, dann wird deutlich, dass gerade in der Altbausubstanz ein riesiges Potenzial liegt, Energie zu sparen und damit unsere Umwelt nachhaltig zu schonen.

Wer also daran denkt, demnächst seine Altimmobilie zu modernisieren oder gar neu zu bau-en, der sollte sich den Zeitraum 10.-12. November vormerken. Welche Objekte an diesem Wochenende besichtigt werden können, wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. Sicher ist aber schon jetzt, dass unsere Region an diesem Tag wieder einiges zu bieten haben wird. Alleine das Büro RONGEN ARCHITEKTEN wird mit mindestens sieben Passivhäusern, darun-ter auch dem ersten Altenpflegezentrum Europas im Passivhausstandard, vertreten sein.

RONGEN ARCHITEKTEN
Prof. Dipl.-Ing. Ludwig Rongen + Dipl.-Ing. Reiner Wirtz + Dipl.-Ing. Friedhelm Lindgens
Propsteigasse 2
41849 Wassenberg

Fon: 02432/3094
Fax: 02432/4304

E-Mail
www.rongen-achitekten.de

Architekturbüro RONGEN ARCHITEKTEN

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