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Heute gestartet: DBfK-Aktion "Mein Beruf: Pflegen"

01.10.201812:29 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Heute gestartet: DBfK-Aktion "Mein Beruf: Pflegen"

(openPR) Heute beginnt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) eine Initiative, die auf drei Monate angelegt ist und monatlich einen anderen Themenschwerpunkt haben wird:

Mein Beruf: Pflegen

Die Aktion hat eine Vorgeschichte und knüpft an eine sehr erfolgreiche Kampagne von 2015 an – das „Manifest der Pflegeberufe“ des DBfK. Wir haben zur Einführung und Verbreitung vor drei Jahren eine mehrmonatige Initiative durchgeführt. Die großformatigen Poster mit den eingängig formulierten Statements hingen (oder hängen möglicherweise heute noch) in vielen Einrichtungen, Kliniken und Pflegediensten. Es wurden Tage der offenen Tür damit gestaltet, Appelle an Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker gerichtet. Mit der zugehörigen Postkartenreihe haben wir die beruflich Pflegenden erreicht und darüber hinaus auch weite Teile der Bevölkerung.



Was hat sich seitdem verändert? Viel zu wenig, zumindest aus der Perspektive der beruflichen Pflege. Diejenigen, die in ihrem Beruf kranke und alte Menschen pflegen und versorgen sollen, wurden bei den Pflegereformen der vergangenen Legislaturperiode außer Acht gelassen bzw. sträflich vernachlässigt. Dabei ist die Arbeitssituation in der Pflege höchst problematisch und angespannt, jeder weiß das. Viel zu viel Arbeit muss von immer weniger Pflegefachpersonen geleistet werden, der Krankenstand ist hoch, Fluktuation und Berufsflucht steigen, das Image des Pflegeberufs sinkt stetig und kaum jemand erreicht in dieser Branche ein reguläres Renteneintrittsalter. Die Pflegezukunft sieht somit düster aus, zumal der Bedarf an professioneller Pflege ständig steigt und schon längst nicht mehr gedeckt werden kann.

Für diese Fehlentwicklungen gibt es viele Gründe und Verantwortliche, der DBfK hat seit Jahren immer wieder und sehr deutlich auf die sich abzeichnenden Probleme hingewiesen. Lange hat es gedauert, bis die Bundesregierung Pflege auf ihre Agenda setzte – wichtige Jahre wurden so verpasst. Fast zu spät und viel zu langsam wird den Verantwortlichen in Politik und auf Arbeitgeberseite die Brisanz der Probleme bewusst – von echten Lösungsansätzen ist man allerdings noch immer weit entfernt.

Der DBfK hat sich entschlossen, drei der sechs Statements des Manifests noch einmal aufzugreifen und zu vertiefen:

Im Oktober: Pflege ist Leistungsfaktor
Im November: Arbeitsbedingungen und Lohnniveau
Im Dezember: Arbeitszeit und Dienstplan

Die DBfK-Startseite www.dbfk.de lenkt direkt zur Aktionsseite und den zahlreichen Informationen und Materialien, die wir dort zusammengestellt haben. Wir verknüpfen mit unserer Aktion Kernaussagen des Manifests mit Inhalten des diesjährigen Internationalen Tags der Pflegenden und Schlüsselelementen der weltweiten Initiative Nursing Now, der sich auch der DBfK angeschlossen hat. Bei Wahlveranstaltungen zu den Landtagswahlen in diesem Herbst, bei Gesprächen und Diskussionen innerhalb der Einrichtungen, im Unterricht der Pflegeschulen und in den Hochschulen, in den Medien, im Kreis der Kollegen – überall muss der Stellenwert pflegerischer Leistung zentrales Thema sein. Werden Sie aktiv und offensiv – dann können wir gemeinsam Dinge bewegen. Und wir hoffen, dass die Zeit nun endlich reif ist für spürbare und nachhaltige Verbesserungen.

Wir wollen viele Statements von beruflich Pflegenden aus allen Arbeitsfeldern einsammeln und veröffentlichen. Wer also Lust hat, sich Gedanken zu machen und kurz, gern spritzig und provokant, seine Version zu liefern, ist ausdrücklich dazu aufgerufen. Senden Sie Ihre ganz persönliche Vervollständigung von „Ich bin an meinem Arbeitsplatz ein Leistungsfaktor, weil …“ per E-Mail an E-Mail. Bitte geben Sie Namen, Vornamen und die Tätigkeitsbezeichnung an. Wir wollen eingehende Statements auf der Aktionsseite veröffentlichen, mit der Einsendung geben Sie uns gleichzeitig Ihre Genehmigung dazu.

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