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Wie Inklusion an Hochschulen gelingt

11.09.201817:22 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Fachtagung an der Frankfurt UAS zeigt Perspektiven zum barrierefreien Campus auf

Jeder hat ein Recht auf Inklusion: Um auch Personen mit körperlicher Beeinträchtigung das selbstbestimmte und selbstständige Studieren und Arbeiten an einer Hochschule zu ermöglichen, müssen diese Einrichtungen möglichst barrierefrei gestaltet sein. Wie barrierefreie Systeme an Hochschulen bereits eingesetzt werden, veranschaulicht die diesjährige Fachtagung „Hochschule als interdisziplinäres barrierefreies System“ des Modellprojekts „Inklusive Hochschulen in Hessen“. Diese findet am 9. November 2018 an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) statt. Die Fachtagung richtet sich an Lehrende, Studierende, Vertreter/-innen von Verbänden und Stiftungen, Schwerbehindertenvertreter/-innen der Hochschulen, Studienberater/-innen und die interessierte Öffentlichkeit. Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist per E-Mail unter E-Mail möglich. Anmeldeschluss ist der 15. Oktober 2018. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.



„Wir legen an der Frankfurt UAS großen Wert auf einen offenen Bildungszugang für alle. Zudem bieten wir mit dem interdisziplinären Master-Studiengang ‚Barrierefreie Systeme‘ (BaSys) Lösungen für den Abbau von Barrieren an. Darum freuen wir uns sehr, die diesjährige Fachtagung an der Frankfurt UAS ausrichten zu dürfen“, so Prof. Dr. Annegret Horbach, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats im Modellprojekt „Inklusive Hochschulen in Hessen“, Professorin für Klinische Pflegewissenschaft und -forschung am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt UAS sowie Modulkoordinatorin und Prüfungsausschussvorsitzende von BaSys. Der Studiengang BaSys umfasst drei fachspezifische Schwerpunkte: Planen und Bauen am Fachbereich Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Intelligente Systeme am Fachbereich Informatik und Ingenieurwissenschaften sowie Case Management am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit. Neben den fachspezifischen Qualifikationen werden die Studierenden in interdisziplinären Ansätzen befähigt, zukunftsfähige Lösungsmodelle zu entwickeln, um dem demografischen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Wandel in unserer Gesellschaft zu begegnen. Dadurch erschließt der Studiengang den Studierenden zukunftsorientierte Berufsfelder.

Das Modellprojekt „Inklusive Hochschulen in Hessen“ in Kooperation der hessischen Hochschulen soll dazu beitragen, einen hohen Standard der Barrierefreiheit und Inklusion an den Hochschulen – im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention und des Aktionsplans der Hessischen Landesregierung – zu entwickeln und zu implementieren. Hierfür wurde ein Netzwerk der Beauftragten und Servicestellen für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen der hessischen Hochschulen gegründet, um die Expertise zu bündeln, gute Praxisbeispiele zu sammeln und Handlungsbedarfe zu ermitteln. Begleitet wird das Projekt durch einen wissenschaftlichen Beirat, welcher neben der fachlichen Beratung auch die forschungsorientierte Vernetzung sowie die Begleitforschung initiiert. Der Beirat organisiert jedes Jahr eine Fachtagung zu verschiedenen Themenschwerpunkten einer inklusiven Hochschule.

Termin „Fachtagung Hochschule als interdisziplinäres barrierefreies System“:
9. November 2018, 08:45 – 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main, Gebäude 4, Raum 111/112

Programm

08:45 Uhr
Anmeldung

09:30 Uhr
Begrüßung und Grußworte
Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences
a.o. Prof. Dr.-Ing. Sabine Hopp, Technische Universität Darmstadt und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates „Inklusive Hochschulen in Hessen“
Prof. Dr. Bettina Bretländer, Beauftragte für Studierende mit Behinderung an der Frankfurt University of Applied Sciences
Prof. Dr. Dipl.-Ing. Caroline Günther / Prof. Dr. Eicke Godehardt / Prof. Dr. Barbara Klein
Studiengangsleitungen M.Sc. Barrierefreie Systeme an der Frankfurt University of Applied Sciences

10:00 Uhr
Aspekte der Barrierefreiheit in hochschulischen Kontexten: inklusive und interdisziplinäre Ansätze
Prof. Dr. Annegret Horbach, Frankfurt University of Applied Sciences

11:15 Uhr
Hochbau und Städtebau im Kontext mit Access und Design for All
a.o. Prof. Dr.-Ing. Sabine Hopp, Technische Universität Darmstadt

12:00 Uhr
Rechtlicher Rahmen für ein umfassendes barrierefreies System
Prof. Dr. Felix Welti, Universität Kassel

13:45 Uhr
Barrierefreie Videos in der Hochschullehre
Dr. Steffen Puhl, Justus-Liebig-Universität Gießen
Simone Lerche, Projekt „BIK für Alle“, Hamburg

15:00 Uhr
Der Weg zu einer Hochschule für Alle am Beispiel der TU Dortmund
Dr. Birgit Drolshagen / Dipl. Päd. Alexandra Franz,
Bereich Behinderung und Studium (DoBuS), Technische Universität Dortmund

15:45 Uhr
Schlusswort

16:00 Uhr
Ende der Tagung

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Bitte teilen Sie uns ggf. Ihren behindertenspezifischen Bedarf (z.B. Schrift- oder Gebärdendolmetscher/-innen, FM-Anlage, Assistenz) rechtzeitig bis zum Anmeldeschluss mit.

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit, Prof. Dr. Patrizia Tolle, Telefon: +49 69 1533-2659, E-Mail: tolle@fb4 .fra-uas.de;
Universität Kassel, Abteilung Studium und Lehre, Koordinierungsstelle Inklusive Hochschulen in Hessen, Meike Kimmel, Tel.: +49 561 804-3718, E-Mail: E-Mail

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit an der Frankfurt UAS unter www.frankfurt-university.de/studieren-mit-behinderung; mehr zum interdisziplinären Master-Studiengang Barrierefreie Systeme unter www.frankfurt-university.de/basys.

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