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Expertenmeinung: Boomtown Berlin - Wohnungspreise steigen bis zu 30 Prozent

Bild: Expertenmeinung: Boomtown Berlin - Wohnungspreise steigen bis zu 30 Prozent
Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG
Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG

(openPR) Der Wohnungsmarkt der Spree-Metropole explodiert! Politik plant zwar Entlastungen, nur nicht auf eigene Kosten - so bleiben die Maßnahmen reine Augenwischerei.

Ein Kommentar von Theodor J. Tantzen
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Jährlich wächst die Bevölkerungszahl Berlins um über 50.000 Menschen - Tendenz steigend. Die Hauptstadt pulsiert, und das auch in puncto Unternehmensentwicklungen. So lag allein die Steigerung bei den Beschäftigtenzahlen in 2017, im Vergleich zum Vorjahr, um zwei Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Für 2018 rechnen Experten mit einem Wirtschaftswachstum von mindestens 2,5 Prozent, bei den Beschäftigten wird von einer Steigerung um drei Prozent ausgegangen. Berlin reiht sich in die Top-Liga der Weltmetropolen ein und rangiert auf Augenhöhe mit wirtschaftlichen und kulturellen Knotenpunkten wie Paris, London oder Rom. Diese Entwicklung ist sehr erfreulich, ginge dies nicht einher mit einem dramatischen Nebeneffekt: Es gibt keinen Wohnraum mehr!



Wohnungsmarkt hinkt hinterher
Trotz der steigenden Baugenehmigungen in der Hauptstadt - insbesondere im Mehrfamilienhaussektor - reichen die Bautätigkeiten keinesfalls aus, um dem rasanten Bevölkerungszuwachs gerecht zu werden. Fakt ist: Die Wohnungsmarktpolitik in Berlin ist gescheitert. Immer neue Auflagen, strenge Regulierungen sowie eine zu hohe Auslastung in den Ämtern bremsen Bauvorhaben aus - und das in allen Metropolen der Bundesrepublik. Bauland: Fehlanzeige! Baukosten: steigend. Die Bewohner haben das Nachsehen und müssen ins naheliegende Umland ausweichen.

Politik plant Entlastungen - doch nicht auf eigene Kosten
Erwerber von Eigentum sollen nun - so ist zumindest von Seiten der Bundesregierung zu vernehmen - bei den Nebenkosten sparen können. Dies allerdings nur durch eine Umverteilung der Kosten, denn im Gespräch ist die Einführung des Bestellerprinzips beim Immobilienverkauf, welches bisher nur bei Vermittlung von Mietwohnungen galt. Solche Maßnahmen sind - genauso wie die Mietpreisbremse - reine Augenwischerei. Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer - eine wirkliche Einsparung für Erwerber - werden hingegen von den Regierungsparteien und auch der Opposition abgelehnt, da dies den Staat in der Tat teuer zu stehen kommen würde. Auch beim Verkauf von öffentlichem Bauland zählt nicht das beste Wohnraumkonzept, sondern der höchste Preis, Nachkalkulationen inbegriffen. Mit diesen politischen Vorzeichen und vagen konzeptionellen Ansätzen werden auf dem Wohnungsmarkt sicher keine neue Weichen gestellt!

Deutscher Wohnungsmarkt - Internationale Anleger
Dennoch: Der deutsche Markt wird leergekauft. Als stabiles und wirtschaftlich sicher aufgestelltes Land werden Investoren aus der ganzen Welt angezogen. Für "Otto-Normalverbraucher" wird der Erwerb einer Eigentumswohnung hingegen immer unerschwinglicher. Diese Diskrepanz ist für viele bitter, aber leider Fakt. Das Ergebnis: Selbst wenn der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ungebrochen hoch ist, so wird es in hiesigen Großstädten auch zukünftig mehr Mieter als Wohnungseigentümer geben und die Mietpreise werden steigen. Viele Berliner zürnen über die enorme Teuerungsrate im Mietsektor, während beispielsweise Münchner die Berliner Wohnungspreise mit großer Gelassenheit betrachten. In der Tat sind die Mieten für eine Weltstadt wie Berlin durchaus noch akzeptabel im Vergleich zu anderen bundesdeutschen Großstädten oder europäischen Metropolen.

Und die Preise für Mietwohnungen werden steigen, steigen, steigen! Die Prognose für die Hauptstadt: 30 Prozent Mietpreissteigerung in den nächsten Jahren. Denn es ist noch ausreichend Luft nach oben vorhanden: Für diejenigen, die aus dem Ausland oder anderen Metropolen zuziehen, gelten deutsche Hauptstadtmieten eher als sehr moderat. So reißt man sich auf dem internationalen Parkett auch bei den gehobenen Preisen noch um die Boomtown-Immobilien, wer also als hiesiger Investor nicht tätig wird, hat am Ende das Nachsehen.

Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG (http://www.prinzvonpreussen.eu)




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PR & Text Bureau Dipl.-Ing. Margit Schmitt
Frau Constanze von Poser
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