(openPR) Perfektion im Musizieren, Tanzen oder Kopfrechnen erreicht nur, wer mindestens 10.000 Übungsstunden absolviert hat. Das besagt die berühmte „10.000-Stunden-Regel“. Die Voraussetzung für Bestleistungen ist also konsequentes Training. Dass das auch für die LRS-Therapie gilt, hat die LOS-Studie II kürzlich gezeigt: Die Leistungen der LOS-Schüler im Lesen und Schreiben steigen kontinuierlich an, auch wenn die Schüler bereits längere Zeit gefördert werden. Gute bis sehr gute Leistungen im Lesen und Schreiben sind also auch für Kinder mit LRS nicht unrealistisch.
Nur durch ständiges Wiederholen lernt das Gehirn und kann neuronale Vernetzungen bilden. Dieser Erkenntnis folgen die Lehrinstitute für Orthographie und Sprachkompetenz (LOS) seit langem und arbeiten deshalb mit einer hohen Zahl an Übungsstunden. 160 Stunden werden die LOS-Schüler pro Jahr unterrichtet. Zusammen mit einem wissenschaftlich fundierten Förderkonzept ist dies nicht nur Voraussetzung für eine wirksame LRS-Therapie, sondern geradezu die Garantie für den Erfolg. Die von Jugendämtern gewährte Übungszeit für Kinder und Jugendliche mit LRS liegt bei maximal 40 Stunden jährlich. Angesichts der eindeutigen Ergebnisse wäre es angebracht, diese Zahl nach oben zu korrigieren.
Prof. Dr. Christa Kilian-Hatz berichtet im Editorial des aktuellen WORTSPIEGEL, der Fachzeitschrift der LOS, über die Zusammenhänge zwischen Übung und Lernerfolg und veranschaulicht dies anhand von Beispielen aus ihrem Alltag als LOS-Leiterin in Frankfurt-Bornheim und Dietzenbach. Weitere Informationen zu diesem Thema und vielen weiteren sind im WORTSPIEGEL zu finden. Bei Fragen hierzu oder zum Förderkonzept der LOS stehen Gisela Bohr vom LOS-Verbund sowie LOS-Schüler, Eltern und Pädagogen gerne für Interviews zur Verfügung.
Weitere Informationen:
www.los.de/at
www.los-studie.de
www.wortspiegel-tm.de
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