(openPR) Eine Schwangerschaft ist für die meisten Frauen eine Zeit der Erwartung und Vorfreude. Für manche beginnt jetzt aber auch eine Zeit der nächtlichen Unruhe. Denn wenn sie sich hinlegen oder hinsetzen beginnen ihre Beine zu kribbeln, zu schmerzen oder zu zucken. Sie leiden am Restless Legs Syndrom (RLS).
Schmerzhafte Missempfindungen und ein ausgeprägter Bewegungsdrang der Beine sind typisch für das Syndrom „der unruhigen Beine“. RLS ist eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Unter den Frauen sind Schwangere wiederum 2- bis 3-mal häufiger betroffenen. Mit einer Prävalenz von bis zu 34 % stellt das RLS die häufigste Bewegungsstörung während der Schwangerschaft dar.
Die meisten Frauen entwickeln ein RLS mit Einsetzen der Schwangerschaft. Bereits vorerkrankte Frauen erfahren oft eine Verschlechterung der Symptome während der Schwangerschaft. Das Auftreten und die Schwere der Symptomatik gipfelt im 3. Trimenon, mit meist deutlichem Abfall der Beschwerden im Zeitraum nach Entbindung. Auch wenn das Ungeborene nicht am RLS mitleidet, kann ein RLS Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben. Schlafstörungen stehen im Vordergrund der Beschwerdesymptomatik.
Die Ursache für die Häufung des Restless Legs Syndroms in der Schwangerschaft ist bisher unklar. Einige Experten vermuten dahinter einen Eisenmangel, andere vermuten den Einfluss der veränderten Hormone.
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