(openPR) Dr. Barbara Schormair ist die Preisträgerin des ersten Lilo-Habersack-RLS-Nachwuchsforscherpreises, den die RLS e.V. Deutsche Restless Legs Vereinigung 2019 erstmals im Rahmen des 92. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Stuttgart verliehen hat.
Der Preis dient der Weiterentwicklung der Forschung zum Thema Restless Legs Syndrom (RLS) sowie der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
Seit 2015 ist Barbara Schormair stellvertretende Institutsleiterin am Institut für Neurogenomik am Helmholtz Zentrum München. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Genetik des Restless Legs Syndroms. Sie studierte Biologie (Diplom) an der der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 2010 promovierte sie an der Technischen Universität zum Thema „Genome-wide and regional case-control association studies in the genetic analysis of restless legs syndrome.“ Es folgten Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neurologischen Klinik und am Institut für Humangenetik im Klinikum rechts der Isar, an der Technischen Universität München und dem Helmholtz Zentrum München (Arbeitsgruppe Neurogenetik) sowie am Max-Planck-Institut für Psychiatrie München (Arbeitsgruppe Statistische Genetik). Zwei Aufenthalte als Gastwissenschaftlerin führten sie ans Center for Sleep Sciences and Medicine der Stanford University in den USA.
Startschuss für die Suche nach weiteren genetischen Risikofaktoren für RLS
Bei dem prämierten Forschungsprojekt handelt es sich um eine Weiterführung von Schormairs genetischen Studien zum Restless Legs Syndrom. In einer deutlich vergrößerten Metaanalyse sollen in Zusammenarbeit mit internationalen RLS-Forschern weitere genetische Risikofaktoren für RLS identifiziert werden. Diese werden helfen, die krankheitsrelevanten molekularbiologischen Prozesse genauer zu identifizieren.
Als Neuerung gegenüber vorhergehenden Studien können bei der jetzt erreichten Studiengröße zum ersten Mal sinnvoll Analysen zu Zusammenhängen zwischen dem Genotyp und dem Phänotyp beim RLS durchgeführt werde. Diese Analysen habend das Potenzial, Therapie und Diagnostik beim RLS zu verbessern und bilden mittel- bis langfristig die Grundlage für Entwicklungen im Bereich Prädiktion und Prävention.












