(openPR) München, den 26.06.2018. Früher waren es Wünsche oder besonders gute Gene, heute ist es möglich: Die eigenen Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten. Werden die Zähne und das Zahnfleisch vom Kleinkindalter an gut gepflegt und umsorgt und werden auf die Ernährung und ein starkes Immunsystem geachtet, können wir zusammen mit unseren Zähnen in die Rente gehen.
Hinsichtlich Prophylaxe konnte die Zahnheilkunde in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte erzielen. Heute weiß man, wie bedeutend die zahnärztliche Vorsorge und die regelmäßige Professionelle Zahnreinigung für den Zahnerhalt sind. Werden Karies und Parodontitis vom Zahnarzt frühzeitig erkannt, können schwerwiegende Folgen wie Zahnverlust vermieden werden. Eine schonende, rechtzeitig eingeleitete Parodontitistherapie regeneriert entzündetes Zahnhaltegewebe. Rechtzeitig erkannte und behandelte Karies, schützt den noch kariesfreien Teil des Zahns gesund und vor allem erhalten zu bleiben.
Moderne Zahnärzte wie Dr. Ricarda Ruthenberg in München (www.zahnarzt-ruthenberg.de) haben sich auf Vorsorge- und Prophylaxe-Maßnahmen spezialisiert, denn „die beste Zahnbehandlung ist die, welche gar nicht erst nötig wird.“ „Als Zahnärztin kann ich Erkrankungen in der Mundhöhle frühzeitig erkennen, behandeln oder idealerweise vermeiden. Wir können mit Hilfe der Professionellen Zahnreinigung bakterielle Belege an den Stellen entfernen, die für den Patienten selbst schwer zugänglich sind. Doch zum langfristigen Zahnerhalt sind wir ebenso auf die Mithilfe des Patienten angewiesen! Deshalb ist es uns wichtig, unseren Patienten zu zeigen, wie man richtig putzt.“
Zweimal täglich, morgens und abends, und das ab dem Kleinkindalter vom ersten Zahn an, das ist eigentlich nicht viel. Denn die Belohnung für das kleine bisschen tägliche Zahn-Zeit ist enorm: Die Zähne bleiben gesund. Zur Mundhygiene zählen die richtige Zahnputztechnik, das Säubern der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten sowie ein Zungenschaber, der auch die schädlichen Bakterien auf der Zunge entfernt. „Die Technik sollte sich jeder einmal vom Zahnarzt zeigen lassen, denn viele Patienten bemühen sich wirklich und putzen dennoch nicht ausreichend“, wie Dr. Ruthenberg bestätigt. Erst die Innenflächen, im Anschluss die Außenflächen, zuletzt die Kauflächen, kleine, sanfte, kreisende Bewegungen, mindestens drei Minuten lang und alle drei Monate eine frische Zahnbürste – so sollte es sein. Empfohlen werden auch elektrische Zahnbürsten, da diese die kreisenden Bewegungen von vorhinein simulieren.
In unserem Mund entscheiden Bakterien, ob die Zähne und das Zahnfleisch gesund bleiben. Millionen von Bakterien leben in unserer Mundhöhle und unterstützen hierbei großteils unseren Körper bei wichtigen Funktionen, wie der Abwehr von Krankheitserregern oder bei der Verdauung. Schädliche Kariesbakterien und Parodontitisbakterien sind hierbei nur ein Teil der großen Bakterienvielfalt und sie gehören dazu. Schwierigkeiten machen sie erst, wenn das gesunde Bakterienverhältnis aus dem Gleichgewicht gerät und sich schädliche Bakterien an den Zähnen und in den Zahnfleischtaschen einnisten können.
Für eine gesunde Mundhöhle ist die sorgsame Mundhygiene ein Baustein. Doch in der fortschrittlichen Zahnheilkunde weiß man heute auch, dass genauso ein starkes Immunsystem für den gesunden Bakterienhaushalt eine Rolle spielt. Gerade für die Vermeidung von Parodontitis, müssen gesunde Bakterien die schädlichen beseitigen bzw. abwehren können. Eine gesunde Ernährung und Lebensweise unterstützen das Immunsystem und damit zugleich den Zahnerhalt.
Für unser Immunsystem sind Gemüse, Obst, Vollwertkost, Milchprodukte (mit Kalzium für die Zähne), Sport und Entspannung die präventiven Stärken. Unsere Zähne wünschen sich hingegen noch ein bisschen mehr: Sie wollen kauen und sie wollen zuckerfreie Zeiten! Smoothies sind gesund, doch die Zähne und Kiefer möchten gefordert werden. Kraftvolles Kauen regt die Speichelproduktion an. Speichel wiederrum neutralisiert die Säuren, die durch Zucker und Kohlenhydrate entstehen. Verzichten wir aufs Kauen, geben wir Säure mehr Raum und Karies mehr Chancen. Ebenso verhält es sich mit dem Wunsch nach Pausen. Nahrungspausen und zuckerfreie Getränke geben dem Körper die benötigte Zeit, die er braucht, um den Speichel überhaupt zu neutralisieren. Komplett auf Zucker und Kohlenhydrate verzichten, muss man deshalb nicht. Ähnlich wie beim richtigen Zähneputzen, kommt es auf die Häufigkeit und „Technik“ an. Fünf Mahlzeiten pro Tag und in den Zwischenpausen der Verzicht auf zuckerhaltige Getränke, geben den Zähnen die Erholungszeit, die sie brauchen.
Wie wichtig unsere Zähne sind, wissen wir manchmal erst zu schätzen, wenn wir einen Zahn verloren haben. Doch auch dann ist es nicht zu spät. Die moderne Zahnheilkunde bietet heute Zahnersatz wie Implantate, die die Kaufähigkeit und die Ästhetik fast gänzlich wieder herstellen. Selbst wenn wir uns erst ab diesem Zeitpunkt um unsere Zähne und unser Zahnfleisch kümmern, es lohnt sich immer! Denn selbst nach einem Zahnverlust warten noch 27 Zähne (ohne Weisheitszähne), die mit uns zusammen älter werden möchten.











