(openPR) Erntemenge leidet allerdings unter der launischen Witterung in diesem Sommer
Mutterstadt, den 19. September 2006. Wie andere Gemüse auch, hat der Pfälzer Fenchel unter der Hitze und der anschließenden regennassen Kälte in diesem Sommer gelitten. Die Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG aus Mutterstadt rechnet nicht damit, die Erntezahlen des Vorjahres zu erreichen. Im letzten Jahr hat der Pfalzmarkt insgesamt mehr als 2 860 Tonnen Fenchel vermarktet. Die prognostizierte Vermarktungsmenge für das Jahr 2006 liegt circa zehn Prozent darunter. Rheinland-Pfalz zählt zu den bedeutenden Anbauregionen für Fenchel in Deutschland.
Dass Gemüse gesund ist, weiß heute jedes Kind. Leider fehlt in der Praxis oft die konsequente Umsetzung. Ernährungswissenschaftler empfehlen, neben dem reichlichen Genuss von Obst, Salat und Kartoffeln, täglich mindestens 250 Gramm Gemüse zu sich zu nehmen. Was bietet sich da zurzeit besser an als Fenchel? Von Juli bis Oktober ist Erntezeit für den heimischen Gemüsefenchel. Durch seinen geringen Kaloriengehalt und die vielen Zubereitungsmöglichkeiten ist er der ideale Sattmacher. Zusätzlich liefert er lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Hervorzuheben ist vor allem sein Gehalt an Vitamin A und C – so decken beispielsweise schon 100 Gramm rohen Fenchels den Großteil des empfohlenen Tagesbedarfs ab.
Fenchel wird von Spitzenköchen auf vielerlei Weise angerichtet, doch auch zu Hause kann man die leckersten Rezepte damit zaubern. Vor der Zubereitung sind jedoch einige Dinge zu beachten: Gekauft werden sollten nur feste weiße und hellgrüne Knollen mit frischem grünen Fenchelkraut. Die Fenchelknolle ist sehr druckempfindlich und somit vorsichtig zu behandeln, damit keine braunen Stellen entstehen. Wie jedes Gemüse, sollte auch der Fenchel so frisch wie möglich zubereitet werden. Man kann ihn aber ohne Probleme zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.
Der Geruch fällt beim Fenchel als erstes auf: Er riecht nach Anis und Lakritz. Die ätherischen Öle, die für den Duft verantwortlich sind, sind besonders gesund. Schon seit Jahrtausenden ist seine Anwendung in der Heilkunde in vielen Teilen der Welt verbreitet. Heutzutage wird der Fenchel vor allem bei Husten und Blähungen eingesetzt. Weitere Heilwirkungen hat er unter anderem bei Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Halsinfektionen. Er enthält große Mengen an Beta-Carotinoiden, die im Körper eine krebsschützende Wirkung haben. Stillenden Müttern wird er empfohlen, weil er die Milchproduktion fördert. Mit seinen vielen Ballaststoffen regt er die Verdauung an und wirkt auch Cholesterin senkend.
Gemüsefenchel ist in Deutschland ein Nischenprodukt – Produktion und Verbrauch sind in den vergangenen Jahren aber angestiegen. Nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (ZMP) lagen 2005 die Einkaufsmengen bei rund 210 Gramm pro Haushalt, das waren 50 Gramm mehr als im Jahr 2000. Die deutsche Anbaufläche umfasste 2005 schätzungsweise 210 bis 280 Hektar, 1999 waren es erst 125 Hektar. Der Produktionsschwerpunkt liegt in Rheinland-Pfalz. Während der Haupterntezeit von Juli bis Oktober beträgt der Selbstversorgungsgrad bis zu 90 Prozent. In der übrigen Jahreszeit wird der hiesige Markt mit Fenchel aus Italien versorgt. Die idealen klimatischen Bedingungen garantieren den Mitgliedern der Pfalzmarkt Genossenschaft dauerhaft gute Erträge, denn der Fenchel bevorzugt sonnige und warme Lagen. In gleichbleibend hoher Qualität handelt und vermarktet der Pfalzmarkt Obst und Gemüse für den nationalen und internationalen Markt.
Pressekontakt
Markus Schardt . jd&p kommunikationsagentur .
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Quelle
Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG . Neustadter Str. 100 . 67112 Mutterstadt
Über den Pfalzmarkt
Die Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG aus Mutterstadt ist ein Zusammenschluss von ca. 2 100 Mitgliedsbetrieben aus der Pfalz. Seit der Gründung 1986 bündeln die Erzeuger ihre Stärken in einer gemeinsamen Vertriebs-, Vermarktungs- und Qualitätsgemeinschaft. Das Dienstleistungskonzept des Pfalzmarktes umfasst Erzeugerberatung, Anbauempfehlungen, Bodenuntersuchungen und Rückstandskontrollen. Kontrolliert-integrierter Anbau garantiert höchsten Verbraucherschutz. Die Produktpalette der Genossenschaft umfasst mehr als 80 Obst- und Gemüsesorten. Auf einer Gesamtfläche von über 12 000 ha werden jährlich mehr als 150 000 Tonnen Obst und Gemüse produziert. Auf 220 000 m2 Betriebsfläche stehen 70 000 m2 Lagerhallen zur Verfügung, davon entfallen 30 000 m3 auf Kühlräume. Die flexible Logistikplattform des Systemlieferanten garantiert die termingetreue Abwicklung des Transports von 250 LKW täglich. In ihren Standorten setzt die Genossenschaft die zertifizierten Qualitätsmanagementsysteme QS, EurepGAP und IFS ein. Die Pfalzmarkt eG ist Marktführer in Deutschland und zählt zu den bedeutendsten Gemüsevermarktern Europas.










