(openPR) Mutterstadt, den 23. Oktober 2006. Bis Ende des Monats werden die landwirtschaftlichen Betriebe des Pfalzmarktes mehr als zehn Millionen Stück Blumenkohl angeliefert haben. Die Feldspezialität zählt neben Radieschen, Bundzwiebeln, Karotten und Feldsalat zu den wichtigsten Artikeln der Erzeugergemeinschaft aus Mutterstadt. Die Erntemenge des Vorjahres wird allerdings nicht erreicht werden. Als Grund hierfür wird der ungünstige Witterungsverlauf im Juli und August angegeben. Die Erzeugnisse des Pfalzmarktes gehen zu 90 Prozent direkt in die Zentrallager des Lebensmitteleinzelhandels.
Der Blumenkohl ist eine Zuchtsorte des Gemüsekohls. In Deutschland bevorzugen die Verbraucher den weißen Blumenkohl, während in Italien und Frankreich auch violette und grüne Zuchtformen, wie der Romanesco, sehr beliebt sind. Der gesunde Kohl bringt es gerade mal auf 23 Kilokalorien pro 100 Gramm. Reich an Folsäure und Vitaminen, decken bereits 200 Gramm Blumenkohl den Tagesbedarf an Vitamin C. Außerdem enthält der Gemüsekohl wertvolles Calcium für den Knochenaufbau und das Herz-Kreislauf-System sowie Kalium, das sich positiv auf den Wasserhaushalt, den Nerven- und Muskelstoffwechsel auswirkt. Dank der leichten Verdaulichkeit wird Blumenkohl gerne in der Kranken- und Schonkost eingesetzt. Die enthaltenen Glucosinolate begünstigen das körpereigene Entgiftungssystem.
Blumenkohl ist sehr vielseitig: Er lässt sich als Rohkost oder Salat genießen, eignet sich ideal für Aufläufe, schmeckt im Teig gebacken und wird gedünstet gerne als Beilage zu Fleischgerichten gereicht. Der Anbau erfolgt weltweit, wobei Deutschland neben Holland und Frankreich zu den wichtigsten Produzenten zählt. Je nach Sorte reicht die Erntezeit des deutschen Blumenkohls von Mai bis Dezember.
Die Blütensprossen des Blumenkohls stehen in einem festen Kopf zusammen; der Blütenstand bildet sich im Gegensatz zu anderen Kohlsorten bereits im ersten Jahr. Damit der Blumenkohl weiß bis elfenbeinfarben bleibt, werden die Blütenstände mit einer Folie oder den eigenen Blättern bedeckt und so vor Licht geschützt. Braune oder gelbe Flecken sind auf Sonneneinstrahlung nach der Ernte oder auf fehlerhafte Lagerung zurückzuführen und mindern die Qualität.
Beim Kauf des Blumenkohls ist darauf zu achten, dass der Kopf möglichst fest ist und keine braunen Flecken aufweist. Grün und knackig aussehende Blätter sind ebenfalls ein Zeichen für Frische. Die Blätter schützen die empfindlichen Röschen sowohl beim Transport, als auch vor Austrocknung. Blumenkohl genießt man am besten frisch, da das Gemüse bereits nach kurzer Zeit viele seiner wertvollen Inhaltsstoffe verliert und nachreift. Die Blätter abgetrennt, lässt er sich zwei bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks frisch halten. Will man Blumenkohl einfrieren, empfiehlt es sich, das Gemüse vorher zu blanchieren.
Pressekontakt
Markus Schardt . jd&p kommunikationsagentur .
Tel: (06131) 90622-55 . E-Mail:
Quelle
Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG . Neustadter Str. 100 . 67112 Mutterstadt
Über den Pfalzmarkt
Die Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG aus Mutterstadt ist ein Zusammenschluss von ca. 2 100 Mitgliedsbetrieben aus der Pfalz. Seit der Gründung 1986 bündeln die Erzeuger ihre Stärken in einer gemeinsamen Vertriebs-, Vermarktungs- und Qualitätsgemeinschaft. Das Dienstleistungskonzept des Pfalzmarktes umfasst Erzeugerberatung, Anbauempfehlungen, Bodenuntersuchungen und Rückstandskontrollen. Kontrolliert-integrierter Anbau garantiert höchsten Verbraucherschutz. Die Produktpalette der Genossenschaft umfasst mehr als 80 Obst- und Gemüsesorten. Auf einer Gesamtfläche von über 12 000 ha werden jährlich mehr als 150 000 Tonnen Obst und Gemüse produziert. Auf 220 000 m2 Betriebsfläche stehen 70 000 m2 Lagerhallen zur Verfügung, davon entfallen 30 000 m3 auf Kühlräume. Die flexible Logistikplattform des Systemlieferanten garantiert die termingetreue Abwicklung des Transports von 250 LKW täglich. In ihren Standorten setzt die Genossenschaft die zertifizierten Qualitätsmanagementsysteme QS, EurepGAP und IFS ein. Die Pfalzmarkt eG ist Marktführer in Deutschland und zählt zu den bedeutendsten Gemüsevermarktern Europas.











