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EU-Datenschutzverordnung: Erster Buchautor stellt Email-Vorschläge ein

24.05.201814:51 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: EU-Datenschutzverordnung: Erster Buchautor stellt Email-Vorschläge ein
Der Autor Alexander Glück verzichtet künftig auf Email-Akquise.
Der Autor Alexander Glück verzichtet künftig auf Email-Akquise.

(openPR) Wien – Für den bekannten Verfasser zahlreicher Sachbücher Alexander Glück gehören Emails als Akquiseinstrument für seine Buchprojekte der Vergangenheit an. Damit zieht Glück die Konsequenz aus der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die das Versenden nicht angeforderter Emails drakonisch reglementiert.



Während im Vorfeld des Inkrafttretens zahlreiche Firmen Massenemails versenden, um auf die Änderung ihrer Datenschutzrichtlinien hinzuweisen oder sich noch schnell die Einwilligung zum Bezug weiterer Aussendungen zu holen, setzt Alexander Glück auf einen Medienwechsel und hofft auf zahlreiche Follower seiner Autorenseite https://glueckbuchautor.wordpress.com. Dort hat er neben Selbstbeschreibung und Referenzlisten Platz für seine Buchvorschläge geschaffen – im Format eines Blogs.

Verlage, die diesem Themenblog folgen, werden „in Wochen oder auch erst Monaten“ (so der Autor) über neue Vorschläge informiert, je nachdem, wann es eine neue Buchidee gibt. Als Begrüßungsgeschenk erhält jeder Verlag einen Gutschein über 50 Euro. Schon jetzt hält die Seite eine Reihe von Kurzexposés bereit, die von den Besuchern nach Themengruppen aufgerufen werden können. Das Modell könnte Schule machen, denn Verlage sind laufend auf der Suche nach guten Ideen und könnten sich, wenn noch weitere Autoren solche Blogs einrichten, sehr bequem und ohne die Belästigung durch Massenaussendungen über aktuelle Angebote informieren.

„Zuerst hielt ich die DSGVO für eine der üblichen Gängelungen weltfremder Eurokraten“, sagt Glück, der in so bekannten Verlagen wie S. Hirzel, Ch. Links, Paul Pietsch/Motorbuch, Studienverlag oder dem Röhrig-Universitätsverlag veröffentlicht hat. „Die Auswirkungen werden immens sein, eine Abmahnwelle ist unausweichlich. Wie aber sollen freischaffende Autoren ihre Ideen überhaupt an die Verlage bringen?“

Das Ergebnis seiner Überlegungen ist der radikale Wechsel des Dialoginstruments. „Meine Aussendungen habe ich früher an ziemlich viele Verlage geschickt. Den dabei unvermeidlichen Streuverlust konnte ich nun ausschalten und zugleich einen persönlichen Beitrag zur Eindämmung der Email-Flut leisten. Unerwünschte Emails gehen nämlich auch mir selbst auf die Nerven.“

Alexander Glück wurde 1969 geboren und stammt aus Wiesbaden. Seit 1997 arbeitet er als freier Journalist, seit 2001 als Buchautor und Herausgeber.

https://glueckbuchautor.wordpress.com

2.500 Anschläge

Abdruck bei Angabe der Internetadresse https://glueckbuchautor.wordpress.com honorarfrei.
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