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Antibiotika-Einsatz verringern durch neue Ansätze

16.05.201815:16 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Antibiotika sind eine der wichtigsten Entdeckungen der Medizin. Millionenfach haben diese schon Menschenleben gerettet. Dieses Mittel wird jedoch oft auch schon bei leichten oder chronischen Erkrankungen eingesetzt. Die Folge: Neben unerwünschten Nebenwirkungen kommt es auch zu einer Schwächung des Immunsystems und Ausbildung von Resistenzen. So verlieren die Medikamente ihre Wirksamkeit und eine der schlagkräftigsten Waffen gegen lebensbedrohliche Krankheiten wird wirkungslos. Multiresistente Keime entstehen, die nicht nur in Krankenhäusern und Altenheimen unsere Gesundheit bedrohen. Deshalb sehen wir es als gesellschaftliche Verantwortung, mit aller Kraft nach Alternativen für den Einsatz von Antibiotika zu suchen.



Schon jetzt gibt es einige alternative Ansätze, die verstärkt weiterverfolgt werden sollten: Zum Beispiel die Phagentherapie – also der therapeutische Einsatz von Viren, die auf Bakterien spezialisiert sind. Obwohl die Bakteriophagen schon vor 100 Jahren entdeckt wurden, erfolgte in Europa dazu kaum Forschung. In Deutschland finden sich nur wenige Ärzte, die diese Therapie anwenden. Forschung und Weiterbildung fand bisher hauptsächlich außerhalb von Europa, vornehmlich in Georgien und Polen statt. Erfahrungen und Know-how bleibt unvernetzt und ungenutzt. Erst in jüngster Zeit ist ein zunehmendes Interesse an dieser Thematik zu verzeichnen.

Ein weiterer Ansatz ist, den Antibiotikaeinsatz zu vermeiden, indem man weitere Einflussfaktoren abklärt. Beispielsweise haben internationale Forschungen bei Hauterkrankungen wie Akne, Rosacea und Sebhorrischem Ekzem ergeben, dass sich bei den Betroffenen vermehrt Demodexmilben im Hauttalg nachweisen lassen. Zwar ist noch nicht geklärt ist, ob dies eine Ursache oder Begleiterscheinung der Erkrankungen ist. Beobachtungen in der Praxis haben jedoch gezeigt: Wird jedoch gegen die Haarbalgmilben vorgegangen, verbessert sich das Hautbild. Die Symptome wie Hautrötungen, Pustel und Pickel klingen ab. Damit ist eine Behandlung mit Antibiotika überflüssig. Die Milbentheorie bleibt bisher jedoch unbeachtet. Deutsche Hautärzte verschreiben auch weiterhin Antibiotika – oral oder lokal als Creme, ohne die Haut auf mögliche Parasiten zu untersuchen.

Gerne möchten wir eine Diskussion anstoßen, damit neben der Behandlung bakterieller Ursachen auch die Untersuchung auf Parasiten einen gleichwertigen Stellenwert erhält. Wenn auch hierzulande mehr zu diesem Thema geforscht und in der Lehre an die Therapeuten weitergegeben würde, könnten mehr Lösungen für die Betroffenen verfügbar gemacht und gleichzeitig der Antibiotikaeinsatz gezielt für andere Krankheiten aufgespart werden.

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