openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die selbsternannten "Stalker" von Tschernobyl

11.05.201811:57 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Die selbsternannten "Stalker" von Tschernobyl
Die düstere Stimmung in der Sperrzone von Tschernobyl
Die düstere Stimmung in der Sperrzone von Tschernobyl

(openPR) Das Sperrgebiet rund um das Kernkraftwerk von Tschernobyl ist auch 32 Jahre nach dem Unglück nicht nur unter Touristen immer beliebter. Selbsternannte "Stalker" schleusen sich immer öfter ein.
------------------------------

Die eigenwillige Bezeichnung "Stalker" stammt höchstwahrscheinlich aus der Reihe Survival-Computergames "S.T.A.L.K.E.R.", für die ein Science-Fiction-Roman, der in der verbotenen Zone spielt, die Vorlage gab. Die "Stalker" sind zumeist junge Männer unter 30 Jahren, die sich in eigenen Gruppen organisieren und sich über Social Networks untereinander über ihre Erfahrungen austauschen. Sie fühlen sich von der besonderen Endzeit-Atmosphäre des Gebiets magisch angezogen und gehen dort auf Survival-Touren (https://urbexplorer.com/shop/tschernobyl-adventure-fotoreise/http://).



Unerkannt wandern durch die Geisterstadt Pripjat

Viele von ihnen sind mittlerweile sogar regelmäßig in dem 30 Quadratkilometer großen Areal um den Reaktorblock 4 herum, der sogenannten "Zone", unterwegs. Um Polizeikontrollen zu entgehen, führt der Weg dorthin 60 Kilometer durch den Wald - zumeist nachts, bei Temperaturen von bis zu minus 5 Grad, umgeben von Wildschweinen, Bären und Wölfen. Es ist genau dieser Nervenkitzel, der für die Männer den gewissen Reiz ausmacht.
Eine Reise in die Vergangenheit

Vor dem Nuklear-Unglück am 26. April im Jahre 1986, war Pripjat noch ein Ort mit ca. 50.000 Einwohnern, unweit des zerstörten Reaktors. Die Bewohner ließen alle Besitztümer zurück, da sie im Glauben gelassen wurden, nach der Evakuierung wieder nach Hause zurückkehren zu können. So blieb die Zeit im Ort stehen. Auch wenn vieles über die Jahre zerstört oder gestohlen wurde, erzählen die übriggebliebenen Habseligkeiten ihre eigene Geschichte der ehemaligen Bewohner und bieten die perfekte Spielwiese für die jungen "Stalker".

In Pripjat bleiben sie mitunter bis zu einigen Wochen und leben dort in den verlassenen, teils selbst dekorierten Wohnungen. Neben Survival-Safari-Touren zu den zahlreichen verlassenen Stätten in und rund um das Gebiet, werden alte sowjetische Zeitschriften und Bücher gelesen oder Partys mit Blick auf den Sonnenuntergang über Tschernobyl´s Kernkraftwerk (https://urbexplorer.com/shop/radiation-city-pripjat-tour/) organisiert.

Nervenkitzel mit und ohne Dosimeter

Doch müssen sie unentdeckt bleiben, denn "die Zone" wird streng bewacht, um zu verhindern, dass kontaminierte Gegenstände das Gebiet verlassen. Bei ihrem ständigen Versteckspiel tragen die "Stalker" Strahlenmessgeräte bei sich, auch wenn sich nur die wenigsten tatsächlich Sorgen um Strahlung machen. Weitaus gefährlicher ist das Einatmen der kontaminierten Luft und das Trinken von kontaminiertem Wasser, denn die jungen Männer tragen nicht einmal Atemschutzmasken und ignorieren größtenteils die möglichen Folgen der Radioaktivität.

Ohnehin wichtiger ist ihnen der ganz eigene Kick des Survival-Adventures in dieser speziellen Endzeit-Kulisse und das Gefühl dabei, zu den letzten Überlebenden in einer ansonsten fast menschenleeren Welt, in völliger Anarchie, zu gehören.

2011 öffnete die ukrainische Regierung das Gebiet auch für Touristen. Seither sind die Stalker nicht mehr ganz allein. Im Gegensatz zu den Touristen, die ihren Müll oftmals liegenlassen und ihre Namen an die Wände schreiben, bewegen sich die "Stalker", wie sie behaupten, behutsamer. Sie möchten "die Zone" so bewahren, wie sie ist.




------------------------------

Pressekontakt:

Urbexplorer.com
Herr Marek Romanowicz
Aroser Allee 90
13407 Berlin

fon ..: 01723942285
web ..: http://urbexplorer.com

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1003541
 738

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die selbsternannten "Stalker" von Tschernobyl“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Urbexplorer.com

Bild: Neuerungen für Unternehmen im Jahr 2024: Was Steuerpflichtige wissen müssenBild: Neuerungen für Unternehmen im Jahr 2024: Was Steuerpflichtige wissen müssen
Neuerungen für Unternehmen im Jahr 2024: Was Steuerpflichtige wissen müssen
Das Jahr 2024 hält zahlreiche Veränderungen für Unternehmen und Bürger in Deutschland bereit. Von steuerlichen Anpassungen bis zu Reformen im Personengesellschaftsrecht - eine Vielzahl von Neuerungen erfordert die Aufmerksamkeit und Vorbereitung von Unternehmern und Steuerzahlern. _1. Umsatzsteuersatz für Unternehmen in der Gastronomie:_ Seit dem 1. Januar 2024 unterliegen Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen beim Verzehr vor Ort, Catering und Partyservice wieder dem Regelsteuersatz von 19 Prozent Umsatzsteuer. Gastronomiebetriebe mü…
Gastronomie im Wandel: Herausforderungen und Lösungen für die Zukunft
Gastronomie im Wandel: Herausforderungen und Lösungen für die Zukunft
Die Gastronomiebranche steht vor vielfältigen wirtschaftlichen Herausforderungen, insbesondere steigende Kosten für Lebensmittel, Mieten und Arbeitskräfte belasten die Margen erheblich. Um in diesem wettbewerbsintensiven Umfeld erfolgreich zu bleiben, sind kreative Ansätze und strategisches Management von essenzieller Bedeutung. Kreative Preisgestaltung als Schlüssel zur Bewältigung Eine zentrale Strategie zur Bewältigung der wirtschaftlichen Herausforderungen besteht in der Entwicklung einer kreativen Preisgestaltung. Dabei ist es entschei…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Stalking leider keine Seltenheit mehrBild: Stalking leider keine Seltenheit mehr
Stalking leider keine Seltenheit mehr
Nicht nur Persönlichkeiten, die aus Presse und Fernsehen bekannt sind, schalten zur Stalker-Überwachung einen Detektiv ein. So tritt Stalking zunehmend in Bereichen auf, wo sich Täter und Opfer kennen. Opfer eines Stalkers werden sowohl Personen, die eine Beziehung mit dem Stalker ablehnen, aber auch Berufsgruppen mit Kontakt zu Kunden oder Klienten, …
Bild: SOUL DIPLOMATS - Party & Soul, Baby!Bild: SOUL DIPLOMATS - Party & Soul, Baby!
SOUL DIPLOMATS - Party & Soul, Baby!
SOUL DIPLOMATS - Party & Soul, Baby! SOUL DIPLOMATS, die meiste Berliner Partyband der Welt, zu Gast im ART Stalker.... statt schnödem Adventskranz - die Soul Diplomats laden zum Tanz Jan van Schaik - Guitar, Lead Vocals Hanno di Rosa - Lead Guitar, Vocals Enrique Otte - Saxophon Bulli Reinfeld - Bass, Vocals Frank Barucha - Percussion, Vocals Franz …
Bild: Die beste Jahreszeit für eine Reise nach TschernobylBild: Die beste Jahreszeit für eine Reise nach Tschernobyl
Die beste Jahreszeit für eine Reise nach Tschernobyl
Ich werde sehr oft gefragt was die beste Reisezeit ist um die Sperrzone von Tschernobyl zu besuchen. Eine fast menschenleere Sperrzone hat man im Winter und genauer zum Jahreswechsel wo auch die Arbeiter aus der Zone ausreisen um bei ihren Familien den Jahreswechsel zu verbringen. Der Nachteil an dieser Reisezeit ist das es kalt ist und die Tage sehr …
Bild: Ralf Scharrer präsentierrt seinen ersten DuftBild: Ralf Scharrer präsentierrt seinen ersten Duft
Ralf Scharrer präsentierrt seinen ersten Duft
… Köln, 30. August 2024 Ralf Scharrer lanciert seinen ersten Duft "Stalker": Ein Eau de Parfum, der einzige Duft, der Dir folgen darfDer renommierte Schauspieler, Autor und Designer Ralf Scharrer aus Köln präsentiert stolz seine erste Kreation: den Duft "Stalker". Ab dem 30. August 2024 wird dieses einzigartige Parfum erhältlich …
Bild: Oktoberfest in Berlin Charlottenburg - Bieder meets Trash PartyBild: Oktoberfest in Berlin Charlottenburg - Bieder meets Trash Party
Oktoberfest in Berlin Charlottenburg - Bieder meets Trash Party
Oktoberfest im ART Stalker Bieder meets Trash Party SERVUS, GRÜTZI + HALLO... ...zünftig trashiges Oktoberfest im ART Stalker Es erwartet euch ein zünftig bayrischer Abend mit bayerischem Buffet, Bier vom Fass sowie der Wahl von "Miss Dirndl" und "Mister Lederhose". Mit Premiere von „Be my click click“, präsentiert von unserer Haus- und Hof-Fotografin …
Bild: Illegal in der Sperrzone von Tschernobyl – Das sind die KonsequenzenBild: Illegal in der Sperrzone von Tschernobyl – Das sind die Konsequenzen
Illegal in der Sperrzone von Tschernobyl – Das sind die Konsequenzen
Auf unseren Touren https://urbexplorer.com/shop/touren-nach-tschernobyl/ durch die Sperrzone von Tschernobyl werde ich oft von Teilnehmern gefragt was passiert eigentlich, wenn ich als Illegaler, sogenannter Stalker in der Sperrzone aufgegriffen werde. Welche Konsequenzen habe ich zu befürchten? Wenn du in die Sperrzone ohne Einreiseerlaubnis eingedrungen …
Bild: Weißrussland – Terra incognita I Naturschutzgebiet PolesienBild: Weißrussland – Terra incognita I Naturschutzgebiet Polesien
Weißrussland – Terra incognita I Naturschutzgebiet Polesien
Auszug aus dem Buch „Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft“ von Swetlana Alexijewitsch: „Belarus… Wir sind ja für die Welt eine Terra incognita, ein unbekanntes, unerforschtes Land. Von Tschernobyl wissen alle, aber nur in Verbindung mit der Ukraine und mit Rußland. Wir müssen erst von uns erzählen. ‚White Russia‘ (‚Weißes Rußland‘) – so klingt der Name …
Bild: Hintergründe und Folgen des tödlichen Unfalls in TschernobylBild: Hintergründe und Folgen des tödlichen Unfalls in Tschernobyl
Hintergründe und Folgen des tödlichen Unfalls in Tschernobyl
Wird der Besuch der Duga 3 Radarstation https://urbexplorer.com/tschernobyl-reise/ in Zukunft noch möglich sein? Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem Gelände der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestürzt und tödlich verunglückt. Der Tod des 33-jährigen …
Bild: Ice of Chernobyl - jetzt bei Amazon VideoBild: Ice of Chernobyl - jetzt bei Amazon Video
Ice of Chernobyl - jetzt bei Amazon Video
… die literarische Vorlage fur Tarkowskis Film „Stalker“ war. Die Abhandlung des Nervenkitzels des Verbotenen: das Betreten der Sperrzone eines havarierten Kernkraftwerks, nämlich dem inTschernobyl. Eine radioaktive Angelegenheit. 33 Jahre nach der Katastrophe.5 Tage und Nächte illegal in der Sperrzone, in Pripjat und auf der Duga-1 Antenne.Die Sperrzone …
Bild: Tschernobyl: Weißrussland verschärft GrenzkontrollenBild: Tschernobyl: Weißrussland verschärft Grenzkontrollen
Tschernobyl: Weißrussland verschärft Grenzkontrollen
Der Ansturm auf Tschernobyl ist nach wie vor ungebrochen. Laut den ukrainischen Behörden haben die Sperrzone dieses Jahr bis Anfang November mehr als 107.000 Menschen aus der ganzen Welt besucht. Weißrussland ist mittlerweile so besorgt darüber, dass das Land nördlich der Ukraine nun seine Grenzkontrollen verschärft. Ungebrochener Hype um Tschernobyl Der …
Sie lesen gerade: Die selbsternannten "Stalker" von Tschernobyl