(openPR) FDP: Keine Nachhaltigkeit, kein Konzept. Typisch ecopark.
Emstek, 15.09.2006. „Das sind doch die Blindmacher der Nation!“, entfuhr es Willy Schnieders (FDP) spontan, nachdem er am Abend die Berichte des ecoparks in der Presse las. Wie schon von Michael Ahrens, Geschäftsführer vom FDP – Ortsverband, nach der Ankündigung des EWE – Kubus kritisiert, fehlt die Nachhaltigkeit, etwa durch die Einnahmen von Gewerbesteuern auch hier. Das jetzt geplante ecoparc – Center kostet geschätzte fünf Mio. Euro. Bisher steht jedoch noch nicht fest, wie diese Mittel aufgebracht werden sollen. Allerdings spekuliert man erneut auf Fördergelder. Sollten diese genehmigt werden, so investiert der Bürger in den nächsten Jahren zehn Mio. Euro in den ecopark. Denn auch der EWE - Kubus wird letztlich mit Geldern der Bürger gezahlt. Zusätzlich fließen schon jetzt pro Jahr schon eine knappe Million Euro an Fördermitteln aus Emstek, Cappeln, Stadt Cloppenburg und Kreis Cloppenburg in den ecopark. Allerdings reicht dieses Geld mittlerweile schon nur noch für Zinstilgungen, Abwassergebühren und sonstige Kosten. Zur Förderung bleibt am Ende nichts über.
Wie deletantisch das Betreiberkonsortium zu Werke geht, zeigt auch die unterschiedliche Angabe der Pachtpreise für Räume im ecopark-Center in den Zeitungen. In einem lokalem Blatt wird von 6,00 €, im anderem von 7,14 € berichtet.
„Ausdrücklich begrüßen wir jedoch die angekündigte Öffnung des ecopark – Centers für Betriebe, die nicht aus dem Life – Science – Sektor stammen.“, so das frisch gewählte Gemeinderatsmitglied der FDP, Willy Schnieders weiter. „Warum machen die Betreiber aber nicht gleich Nägel mit Köpfen und öffnen auch den ecopark für alle Investoren?“, bleibt dieser Ankündigung ein bitterer Beigeschmack.
Karsten Boll
Schriftfuehrer und PR
Mitglied im Vorstand des
FDP Ortsverband Cloppenburg und Umgebung
www.fdp-cloppenburg.de
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