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Gehirne steuern ihre eigene Evolution

23.04.201816:36 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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Gehirne steuern ihre eigene Evolution
Gehirne steuern ihre eigene Evolution

(openPR) Gehirne steuern ihre eigene Evolution
Unsere Gehirne haben ihre eigene Evolution vorangetrieben. Nicht mehr die Kampfkraft, wie bei den Tieren, war entscheidend, sondern Klugheit und Geschicklichkeit. Auch die Rangordnung innerhalb eine Gruppe wurde von der Gehirnleistung jedes Einzelnen bestimmt. Es gab keine körperlichen Rangordnunskämpfe, sonden das Ansehen bestimmte den Platz. Wer oben in der Hierarchie stand, dessen Überlebens- und Fortpflanzungchancen wuchsen, er oder sie konnten die positiven Erbanlagen bevorzugt weitergeben.


Das Ansehen entstand in den Gehirnen aller Ansehenden. Deren Augen übermittelten das Gesehene an ihr Gehirn, dort wurde es verabeitet und beurteilt. Je nach Urteil stieg oder fiel der Angesehene in der Rangordnung. Der Oberste der Gruppenhierarchie war der oder die mit dem höchsten Ansehen.
Ein Vergleich mit Pavianen soll dies verdeutlichen. Auch Paviane waren urprünglich Waldaffen, die dann einen neuen Lebensraum eroberten, die Savanne. Ein Anführer steht an der Spitze einer Horde. Um diese Position zu erringen, hatte er den vorigen Anführer im Zweikampf besiegen müssen. Er beansprucht das Recht, alle Weibchen zu befruchten. Seine Erbanlagen verbreiten sich in der Gruppe. Anndere Männchen werden nicht vertrieben, sondern sie versuchen, einen Kleinharem zu erkämpfen. Je gößer das Gebiss und die Eckzähne, je stärker die Klauen, desto höher sind ihre Gewinnchancen. Bei guten Fressplätzen haben sie den Vorrang für sich und ihre "Familie". Erst wenn sie satt sind können Rangniedrigere ihren Platz einnehmen. Nachts beanspruchen sie die höchsten Plätze im Schlafbaum, rangniedrige Paviane müssen sich mit den untersten Ästen zufrieden geben. Dort ist es gefährlich, einige Raubtiere können duchaus klettern und ergreifen sich den nächstliegenden. Der Vorteil der festen Rangordnung ist, dass nicht jeden Abend gefährliche Kämpfe ausgetragen weren müssen, ein einmaliger Rangordnungskampf reicht aus.
Ihr Ausleseprinzip ist die Kampfkraft, vebunden mit großem Gebiss und Klauen. Heutige Paviane haben einem Schnauzengebiss wie ein Wolf und Krallen wie ein Jaguar. Anders bei uns Menschen: Schnauze und Zähne haben sich zurückgebildet,zu einem Mund, der zum Sprechen gut geeignet ist. Aus Pfoten wurden geschickte Hände, aus Krallen Fingenägel. Das Einzige, was sich immer mehr vergößerte, war unser Gehirn. Dies war unser Ausleseprinzip.
Der direkte Vorteil ist einfach: Je klüger gein Jäger war, dest mehr Wild konnte er erbeuten. Eine geschickte Steinbearberin konnte Schabsteine herstellen, mit denen sie besser Häue und Knochen abschabte und damit sich und ihre Famlilie besser ernährte. Doch auf dem direktem Weg hätte die Entwicklung zu unserem heutigen Gehirn viel länger dauern müssen. Entscheidend war, dass kluge Köpfe mit geschckten Händen in der Ansehenshierarchie direkt aufstiegen und bevorzugt ihre Gene weitervererben konnten, Das Ansehen entstand in den Gehirnen der Anderen. Gehirne beurteilten Gehirne und belohnten besonders gute Gehirne mit Vorrechten. Nur so ist die schnelle Erfolgsgeschichte der Menschheit erklärbar.

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