Umweltpsychologie: Nur knapp neun Prozent des Netto-Stromverbrauchs in Deutschland stammt aus Photovoltaik-Anlagen. Der Anteil und die Zuwachsraten bleiben hinter den Zielen des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung weit zurück. Warum weigern sich viele Hauseigentümer, in Photovoltaik-Anlagen zu investieren? Eine psychologische Studie kam zu überraschenden Ergebnissen. Sie erschien in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" (2/2019).
Sowohl Investoren als auch Nicht-Investoren von Photovoltaik-Anlagen sehen neben der ökologischen auch eine starke …
Umweltpsychologie: Nur knapp neun Prozent des Netto-Stromverbrauchs in Deutschland stammt aus Photovoltaik-Anlagen. Der Anteil und die Zuwachsraten bleiben hinter den Zielen des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung weit zurück. Warum weigern sich viele Hauseigentümer, in Photovoltaik-Anlagen zu investieren? Eine psychologische Studie kam zu überraschenden Ergebnissen. Sie erschien in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" (2/2019).
Sowohl Investoren als auch Nicht-Investoren von Photovoltaik-Anlagen sehen neben der ökologischen auch eine starke …
… vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Kollegen haben in einer mehrjährigen Studie festgestellt, dass die Akzeptanz von Elektroautos nach intensiver Nutzung der Fahrzeuge deutlich anstieg. Die Studie wurde veröffentlicht in der Zeitschrift Umweltpsychologie, Ausgabe 1/2018.
Laut neuester Studienergebnisse des Weltklimarats kann nur ein drastischer Rückgang des Kohlendioxid-Ausstoßes eine künftige weltweite Klimakatastrophe verhindern. Autos, seien es Benziner oder Diesel, stoßen eine große Menge dieses gefährlichen Treibhausgases aus …
Umweltpsychologie ist eine junge Subdisziplin der Psychologie - noch relativ klein und fast exotisch, doch mit zunehmender wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Die Umweltpsychologie beteiligt sich engagiert und interdisziplinär an der Analyse umweltbezogener Problemfelder. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" bietet zu ihrem 20jährigen Jubiläum einen Überblick über das Engagement ihres Fachs. Der Rückblick ist allerdings mehr ein Ausblick auf neue Herausforderungen.
Professorin Dr. Ellen Matthies (Universität …
Umweltpsychologie: Die Kombination von grün und blau ist für den Menschen ideal. Wohlbefinden und Erholungswert sind in der Natur am höchsten, wenn wir einen grünen Wald am Ufer eines blauen Wassers erleben. WissenschaftlerInnen berichten in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" über Einflüsse der physischen Umwelt auf Erholung, Wohlbefinden, Gesundheit und Lebensqualität.
Jugendliche zieht es meist in die Stadt. Dennoch belegen Studien, dass auch die junge Generation natürliche Landschaften als wohltuend und entspannend …
Umweltpsychologie: Menschen interagieren immer häufiger und intensiver mit Technik. UmweltpsychologInnen arbeiten kontinuierlich daran, die Schnittstellen so benutzerkompatibel wie möglich zu konfigurieren. Die Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" stellt alltägliche Beispiele vor.
U.a. berichtet Dr. Julia Wernecke (Wolfsburg) im Interview mit Nicola Moczek über die Weiterentwicklung von Fahrzeug-Assistenzsystemen:
"On-board Kameras, unterschiedliche Sensoren und die Car-to-X Communication versorgen die Fahrassistenzsysteme mit relevanten Umgebungsinformationen, …
… weniger unterwegs, nutzen jedoch statt oder neben dem PKW das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr. Rechnet man das Fahrverhalten von Älteren und Jüngeren gegeneinander, ergibt sich ein etwa stabiles Verkehrsaufkommen. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" analysiert die aktuellen Fakten der "Mobilitätspsychologie".
Dr. Tobias Kuhnimhof erläutert in "Umweltpsychologie": Wenn man den Rückgang des PKW-Besitzes unter jungen Erwachsenen seit 1998 analysiert, "stellt man fest, dass dieser Rückgang zu etwa zwei Dritteln durch …
Umweltpsychologie: Was treibt Menschen an, sich intensiv ohne Eigennutz für die Erhaltung der Umwelt zu engagieren? Monika Baier, Markus Müller und Elisabeth Kals (Universität Eichstätt) identifizierten "existenzielle Schuld" als starkes Motiv. Die WissenschaftlerInnen berichten in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" über ihre Studienergebnisse.
Wird die eigene Lebenslage als besonders günstig wahrgenommen und erscheint diese Privilegierung als unberechtigt, können Menschen ein existenzielles Schuldgefühl entwickeln. "Schuld kann als eine Form …
Umweltpsychologie: In Städten entstehen auf unbebauten Flächen immer häufiger Gemeinschaftsgärten. Für die Initiatoren stehen die Nachbarschaftsarbeit und die soziale Mitgestaltung der Stadt im Vordergrund; Ökologie und gesunde Ernährung spielen eine fast ebenso wichtige Rolle. Erholungsaspekte stehen in der Motivation an letzter Stelle. Dies ergab eine Studie über Initiatoren von Gemeinschaftsgärten in Berlin. Dr. Dörte Martens und Dr. Vivian Frick berichten in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" über die Befunde.
"Urbane Gemeinschaftsgärten …
Umweltpsychologie: Wer in einer Gegend mit viel Natur lebt, profitiert gesundheitlich und psychisch. Mehreren Wirkmechanismen ist dieser Effekt zu verdanken. Selbst der häufige Anblick von Natur durch´s Fenster ist bereits physiologisch und psychisch heilsam, berichten Dr. Christina Kelz und Dr. Kathrin Röderer (Wien) in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie".
Die Psychologinnen bestätigten das Phänomen in einem Experiment; sie ließen Jugendliche ihren häufigsten Fensterblick zeichnen und kamen zu dem Befund: Je mehr Natur zu sehen war, desto …
Umweltpsychologie: Die notwendige Gewinnung regenerativer Energien schafft immer mehr Konflikte mit dem Umweltschutz. Die - auf den ersten Blick - paradoxen Auseinandersetzungen sind ein Kernthema der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie". Brisantestes Beispiel sind Windräder: Sie verletzen die Ästhetik der Natur und möglichweise auch die Gesundheit von Anwohnern.
Der Arzt und Ingenieur Prof. Dr. Hans-Peter Hutter beschreibt die Probleme der Windenergie:
- Windräder erzeugen Schallemissionen. Im Prinzip hat Lärm ein hohes Belästigungspotenzial.
…
… mehr Unabhängigkeit vom volatilen Marktgeschehen, von Geld und Erwerbsarbeit," formuliert Professor Dr. Niko Paech (Oldenburg i.O.) in seiner Studie "Zeitökonomische Theorie der Suffizienz", erschienen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Umweltpsychologie.
"Das Misslingen ´nachhaltiger´ Wachstumsstrategien lässt sich trotz massiver Green New Deal - Beschallung kaum mehr verhehlen. Eine ökologische Entkoppelung des Wirtschaftswachstums mittels technologischer Innovationen, basierend auf Effizienz, geschlossenen Kreisläufen und erneuerbaren …
Umweltpsychologie: Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet den Bau von Windkraftanlagen. Falls jedoch das Windrad quasi vor der eigenen Haustür stehen soll, kann die grundsätzliche Zustimmung infrage gestellt werden. Selbst wenn in einer Bürgerbefragung die lokale Mehrheit sich pro Windrad entscheidet, lässt sich ein eventuell negatives Votum eines Einzelnen nicht irritieren. Dies beobachtete Dr. Götz Walter (München) in einer Studie. Sie erschien in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Umweltpsychologie.
Insbesondere Bürger, die der regenerativen …
… sich Urlauber in ihren eigenen Ansprüchen beschränkt - durch andere Urlauber und durch die Bewirtschaftung der Natur. Dr. Carsten Mann hat die Konfliktpotenziale im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord untersucht und in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" vorgestellt.
"Aus dem Bereich der Erholungseinrichtung werden Müll und Vandalismus von den WanderInnen, MountainbikerInnen und ReiterInnen am häufigsten als Störungen genannt; die Gleitschirm-/DrachenfliegerInnen sind hier weniger empfindlich," berichtet Mann.
"Über alle Aktivitätsgruppen hinweg …
… Planung einbezogen werden und die eigene Region sowohl ökologisch als auch ökonomisch von dem Projekt profitiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Psychologen Irina Rau, Götz Walter und Jan Zöllner - veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie".
In der umweltpolitischen Diskussion macht gegenwärtig die NIMBY-Metapher die Runde - Not-in-my-backyard; will sagen: Die Mehrheit der Bevölkerung plädiere für die Energiewende nur insoweit als in der Nachbarschaft damit keine Probleme verbunden sind. Oppositionsverhalten gegen ökologische …
… Erhalt des Gemeingutes Umwelt. Allerdings machen die vorliegenden Befunde deutlich, dass beim Engagement in Umweltorganisationen den Ansprüchen nach Selbstverwirklichung und Zielerreichung eine wichtige Bedeutung zukommt," schreiben die Autoren in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie".
Für ein "erfolgreiches Handeln innerhalb von Organisationen ist eine instrumentelle und zielorientierte Haltung erforderlich. Dieser Befund zeigt sich im privaten Umweltverhalten nicht."
Marcel Hunecke, Anne Ziesenitz: ManagerInnen mit grünem Herzen - Zusammenhänge …
… wird bei UmweltaktivistInnen durch eine maskuline Geschlechtsrollenorientierung und die Wertorientierung ´Selbstüberwindung´ bestimmt." Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Dr. Marcel Hunecke und Dr. Anne Ziesenitz (Dortmund) in einer Studie (veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe "Umweltpsychologie").
Die Psychologen folgern aus ihrer Untersuchung "drei grobe Strategieen zur Stärkung des Engagements in Umweltschutzorganisationen":
- Die Akquirierung neuer Mitglieder über die Ansprache ökologischer Normen ist optimal.
- Während der Arbeit in den …
… Konsumtipps. Diese Fokussierung auf Einzelpersonen ist verlorene Liebesmüh und kann sogar kontraproduktiv sein: Die Strategie freiwilliger Verhaltensänderungen scheitert an der Trägheit der Massen," kritisiert Dr. Kuno Roth in der aktuellen Ausgabe von "Umweltpsychologie".
Als Koordinator der internationalen Greenpeace-Jugendprojekte besitzt der Naturwissenschaftler einschlägige Erfahrungen.
"Der Druck zum Handeln in Klima- und Umweltschutz steigt - und nach wie vor verhindern mächtige Lobbys wirksame gesetzliche Maßnahmen. Viele Umweltengagierte …
… Tschernobyl-Katastrophe geführt haben, "folgen den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten menschlichen Denkens und Handelns." Vergleichbare Fehler könnten also jedem Menschen jederzeit in Problemsituationen unterlaufen. Dr. Gesine Hofinger und Kollegen analysieren in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" Schritt für Schritt die psychologische Normalität der Handlungsabläufe, die die Explosion verursacht haben.
Generell standen die Arbeiten unter einem Produktivitäts- und Zeitdruck. Dieser verschärfte drei Tendenzen:
- "Die Einspeicherungskapazität des Langzeitgedächtnisses …
… an einer klaren Priorität orientieren müssen: "Das optimale Funktionieren des Verkehrssegments ist die Maxime, nicht die individuelle Vorteilsmaximierung", schreibt Professor Dr. Volker Linneweber, Präsident der Universität des Saarlandes, in einem Essay in "Umweltpsychologie".
Der Psychologe wünscht in Analogie zur Luftfahrt für den Kfz-Verkehr einen geringeren Spielraum für Menschen und eine höhere Entscheidungsdominanz der Technik: "Aus Fahrassistenten werden Autopiloten; aus warnenden werden intervenierende Funktionen."
"Die Vision kognitiver …
… werden, sich am Arbeitsplatz energiebewusster zu verhalten?
Die Tagung versteht sich als Weckruf für den schlafenden Riesen Nutzermotivation, sie widmet sich diesen Fragen zum "Faktor Mensch" - einleitend zunächst aus der Perspektive der wissenschaftlichen Umweltpsychologie, im weiteren Verlauf aber vor allem aus dem Blickwinkel der erfahrungsgesättigten Praxis.
Den Schwerpunkt der Veranstaltung bilden bereits realisierte Projekte und Initiativen, die beispielgebend sein sollen für andere Unternehmen und Kommunen. Ihr Spektrum umfasst einwöchige …
… "spezifische Einwohnerstruktur", "Vorreiterrolle", "Bildungszentrum", "Wirtschaftszentrum", "spezifische Mentalität der Bewohner", "Sport- und Freizeitbedingungen", "Medienpräsenz".
Doch mit der bedeutenden Geschichte, dem Touristenzentrum, den repräsentativen Bauten und der Internationalität sehen die Befragten ihre Stadt anderen Metropolen überlegen.
Reinhard Beyer u.a.: "Charakteristik einer Metropole aus psychologischer Perspektive - das Beispiel Berlin" In: "Umweltpsychologie", Themenheft "Stadtpsychologie" (Hrsg. H.A. Mieg, Ch. Hoffmann)
26.01.2007
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