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Umweltpsychologie: technische Systeme an den Menschen adaptieren

06.04.201611:46 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Umweltpsychologie: technische Systeme an den Menschen adaptieren
Umweltpsychologie 2/2015: Mensch-Maschine-Schnittstellen aus umweltpsychologischer Perspektive
Umweltpsychologie 2/2015: Mensch-Maschine-Schnittstellen aus umweltpsychologischer Perspektive

(openPR) Umweltpsychologie: Menschen interagieren immer häufiger und intensiver mit Technik. UmweltpsychologInnen arbeiten kontinuierlich daran, die Schnittstellen so benutzerkompatibel wie möglich zu konfigurieren. Die Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" stellt alltägliche Beispiele vor.



U.a. berichtet Dr. Julia Wernecke (Wolfsburg) im Interview mit Nicola Moczek über die Weiterentwicklung von Fahrzeug-Assistenzsystemen:

"On-board Kameras, unterschiedliche Sensoren und die Car-to-X Communication versorgen die Fahrassistenzsysteme mit relevanten Umgebungsinformationen, und zwar Informationen von anderen Verkehrsteilnehmern, anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur wie z.B. Ampeln und Hindernisse. Die Systeme können mit Hilfe verschiedener Filtersysteme die Kritikalität einer Situation ´einschätzen´ und entsprechend abgestuft informieren bzw. warnen.

Stellen wir uns eine enge, innerstädtische Straße vor. Ein Fahrerassistenzsystem kann den Fahrer dabei unterstützen, möglichst komfortabel und zügig durch eine enge Straße zu fahren, ohne rechts oder links an Hindernisse wie parkende Autos anzustoßen. ´Zügig´ bedeutet nicht unbedingt am schnellsten.

Ein anderes Fahrassistenzsystem empfängt die Signale der nächsten Kreuzung mit ihren Ampeln und ´wei? daher, welche Ampeln auf rot stehen, ob sie kurz vor der Grün-Phase sind, wie die Rückstaulänge und wie lange die aktuellen Wartezeiten sind und ob es daher günstiger sein kann, etwas langsamer an die Kreuzung zu rollen. Bremsen und neues Anfahren kosten viel Energie. Zudem führt ein gleichmäßiges Fahren zu einem insgesamt optimierten Verkehrsfluss und damit auch zu geringeren Emissionen."

Das Assistenzsystem realisiert zusätzlich Verkehrsteilnehmer, die die Straße überqueren möchten, "und regelt eine optimale Geschwindigkeit und Fahrspur, um das Risiko einer Kollision zu vermindern. Eine Interaktion des Systems mit dem Navigationsgerät könnte auch zu einer Veränderung der Route führen. Verkürzt spreche ich aber hier über verschiedene, vernetzte Systeme, wie Engstellen-Assistent, Fahrtrichtungs-Assistent, Grüne-Welle-Assistent, Einfahr- und Startassistent ..."

Usability und Safety elektronischer Systeme im Alltag lassen häufig noch zu wünschen übrig und fordern das methodische Knowhow von Umweltpsychologen heraus.

>> Umweltpsychologie 2/2015; Schwerpunktthema: Mensch-Maschine-Schnittstellen aus umweltpsychologischer Perspektive
http://umps.de/php/suche.php?heftid=39

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