In den 50er-Jahren wurde im Umfeld der Arbeitsgemeinschaft „Heimatbund Badenerland e.V.“ der „Badenerland Verlag“ gegründet. Einziges Verlagsobjekt war die gleichnamige Zeitung, die sich mit Politik, Wirtschaft und Kultur in Baden beschäftigte. Mit dem Volksentscheid für den Verbleib Badens im Lande Baden-Württemberg wurde das Erscheinen der Zeitung 1970 eingestellt und der Verlag in neue Hände gegeben. Klaus E.R. Lindemann, Journalist und Politologe, übernahm ihn und führte die junge GmbH unter dem Namen „Info Verlag“ weiter. Das Verlagsprogramm umfasst neben Belletristik Bildbände, Dokumentationen, Nachschlagewerke, Anthologien, Kalender und Kataloge. Schwerpunkte sind Regionalia im Bereich Literatur, Krimi, Mundart, Wein-, Koch- und Reisebuch, Kunst und Geschichte. Dabei spielt die Stadt Karlsruhe als Schauplatz eine besondere Rolle. Einige der erfolgreichsten Regio-Krimi-Spezialisten gehören ebenso zum Portfolio wie Weinlesebücher zu Kraichgau, Südpfalz, Bergstraße und Churfranken. Auch die Mundart spielte in den letzten Jahrzehnten eine wichtige Rolle. Kunst- und Ausstellungskataloge, Museumsführer und die Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs und der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe runden das Programm ab. Um Verwechslungen mit anderen, unseriösen Verlagen auszuschließen, die ebenfalls „Info“ im Verlagsnamen tragen, um falsche Rückschlüsse auf das Programm auszuschließen, den veränderten Leistungen Rechnung zu tragen und um ein eigenständigeres Profil schon im Namen zu signalisieren, heißt der Verlag ab Frühjahr 2021 „Lindemanns GmbH“, Verlag und Agentur.