Der Leipziger Universitätsverlag wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, inmitten einer sich strukturell vollständig wandelnden ostdeutschen Verlagslandschaft einen Ort des Verlegens akademischer Literatur in hoher Qualität und mit einem attraktiven Angebot zu schaffen. Seither bietet der Leipziger Universitätsverlag dem intellektuellen Potential Mitteldeutschlands, insbesondere Leipzigs und seiner Universität, eine Präsentationsplattform und zählt mittlerweile zu den wichtigsten mitteldeutschen Wissenschaftsverlagen.
Aus dem außergewöhnlich breiten Programm des Leipziger Universitätsverlages, das mit jährlich ungefähr 100 Neuerscheinungen in der Zahl verfügbarer Titel noch immer überdurchschnittlich wächst, sind aufgrund ihres Umfangs besonders die Fachbereiche Geschichte sowie Kultur- und Medienwissenschaften hervorzuheben. Seit einiger Zeit entwickeln sich zudem Publikationen mit Osteuropa-Bezug zu einem weiteren Schwerpunkt. Neben den klassischen akademischen Texten gehören auch Veröffentlichungen zum Angebot, die an der Schnittstelle populärer Titel und wissenschaftlicher Literatur anzusiedeln sind.