Cornelia Es Said (1964) ist eine in Berlin ansässige Künstlerin, die klassische Maltechniken – wie Öl, Gouache, Zeichnung und Collage – mit experimentellen digitalen Ansätzen verbindet. Aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie und geprägt von Erfahrungen in der Altenpflege sowie der kreativen Freiheit der Besetzerbewegung in Ost-Berlin, schärfte sie ihren kritischen Blick im sozialwissenschaftlichen Studium an der Humboldt-Universität. Als Gründerin des krautART ARTspace (2018) und Initiatorin des vom Karlsruhe Institute of Technology (KIT) beauftragten Projekts „Stimmen der Unsichtbaren“ engagiert sie sich aktiv im Diskurs über Marginalisierung und politischen Widerstand. Ihre Arbeiten sind in internationalen privaten Sammlungen vertreten.