Kleiderkreisel.at: Die Entstehung
Die Idee stammt aus Litauen, Vilnius um genauer zu sein. Justas Janauskas, Ideengeber und Gründer, entwickelt im Spätsommer 2008 manodrabuziai.lt, um gegen den verschwenderischen Konsum der Wegwerfgesellschaft zu kämpfen. Die zwei Studentinnen Susanne Richter und Sophie Utikal treffen auf einer Reise durch Osteuropa beim Couchsurfing auf den Gründer Justas Janauskas und sind sofort begeistert von der neuen und modernen Idee einer trendigen Kleidertauschbörse, die so anders ist als bereits Bekanntes. Sie setzen die Idee gemeinsam mit einem Kommilitonen, Martin Huber, in Deutschland um. Mit großem Erfolg. In drei Jahren entwickelt sich die Seite zum erfolgreichen Web-Phänomen, das über Mund-zu-Mund-Propaganda über 2,4 Millionen Artikel und 415.000 Mitglieder erreicht. „Je mehr Menschen mitmachen, desto mehr können wir gegen Verschwendung und Wegwerf-Mentalität erreichen“, erzählt Sophie Utikal. „In unseren Kleiderschränken häufen sich Berge ungenutzter Kleidung, während wir immer weiter kaufen und kaufen. Statt neu zu kaufen und die Waren-Produktion anzukurbeln, regen wir dazu an Ungenutztes weiterzuverwenden und so die Umwelt zu schonen."