Die Bundestierärztekammer e.V.
Eine große Gemeinschaft brauch ein starkes Dach: Die Bundestierärztekammer (BTK) ist die Dachorganisation der 17 Landes-/Tierärztekammern und damit die Standesvertretung von mehr als 40.000 Tierärzten in Deutschland.
1954 unter dem Namen „Deutsche Tierärzteschaft“ gegründet und 1994 in „Bundestierärztekammer e.V.“ umbenannt, vertritt sie die Interessen der Tierärzteschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Als Mitglied der Europäischen Tierärzteorganisation Federation of Veterinarians of Europe (FVE) bringt die BTK die Position der Deutschen Tierärzteschaft auch in die europäische Politik ein.
Weil alle approbierten Tierärzte jährlich eine bestimmte Anzahl an Fortbildungsstunden absolvieren müssen, unterhält die BTK die Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF). Diese prüft die Qualität von Fortbildungsveranstaltungen und vergibt eine entsprechende Anerkennung. Nur durch Fortbildungen mit dem „Qualitätssiegel“ „ATF anerkannt“ kommen Tierärzte ihrer Fortbildungsverpflichtung nach.
Neben den 17 Landes-/Tierärztekammern sind auch weitere tierärztliche Berufsorganisationen als so genannte Beobachterorganisationen in der der BTK organisiert. Derzeit gibt es zwölf „Beobachter“, darunter der Bundesverband beamteter Tierärzte (BbT), die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG), die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) sowie die fünf tierärztlichen Bildungsstätten in Deutschland.
Der Deutsche Tierärztetag, das wichtigste berufspolitische Gremium der Tierärzteschaft, findet alle drei Jahre in einer anderen deutschen Kommune statt und steht allen Tierärztinnen und Tierärzten zur Teilnahme offen. Auf der Hauptversammlung des Deutschen Tierärztetages werden wichtige berufs- und standespolitische Entscheidungen getroffen und richtungweisende Forderungen an die Politik und den Berufsstand formuliert.