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AI bei COPD: Kantonsspital St. Gallen und Kaia Health entwickeln Smartphone-Therapie für COPD-Patienten

28.03.201808:59 UhrGesundheit & Medizin
Bild: AI bei COPD: Kantonsspital St. Gallen und Kaia Health entwickeln Smartphone-Therapie für COPD-Patienten
Rehabilitation durch Training: Die Kaia COPD App für Lungenerkrankte.
Rehabilitation durch Training: Die Kaia COPD App für Lungenerkrankte.

(openPR) Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (Kurz: COPD) steht ab sofort eine neue Therapie per Smartphone zur Verfügung. Kaia COPD ist eine digitalisierte Version der sogenannten pneumonalen Rehabilitation und wurde vom Münchner Software-Unternehmen Kaia Health in Zusammenarbeit mit Prof. Martin Brutsche und Dr. Frank Rassouli vom Kantonsspital St. Gallen und PD Dr. Marc Spielmanns von der Zürcher Reha Klinik Wald entwickelt. Die App ist als Medizinprodukt zertifiziert.



Dr. Spielmanns: „Wir halten Kaia COPD für sehr vielversprechend, weil sie COPD-Patienten zum Beispiel dabei helfen kann, die täglich erforderliche körperliche Bewegung zu erreichen. Denn gerade im Anschluss an eine stationäre Therapie haben viele Patienten damit Schwierigkeiten. Es gilt, Konzepte zu entwickeln, die langfristig von den Patienten toleriert und realisiert werden. Digitale Ansätze können hier einen großen Beitrag leisten.“

Wie von der seit 2016 erhältlichen Kaia Rücken-App bekannt, folgt auch Kaia COPD einem multimodalen Ansatz. Die App bietet physiotherapeutische Bewegungsübungen zu Kraft und Mobilisation, Entspannungsübungen und einen Wissensteil, der zum Beispiel Videos zur richtigen Anwendung des Inhalators enthält und die Patienten mit Alltagstipps unterstützt. Das medizinisch validierte Übungsprogramm passt sich über eine künstliche Intelligenz an die individuellen Bedürfnisse der Patienten an. Über die App erreichen Nutzer auch einen Coach, der alle Fragen persönlich beantwortet. Ein Schrittzähler animiert die User spielerisch, sich mehr zu bewegen.

Konstantin Mehl, Gründer und Geschäftsführer von Kaia Health: „2016 haben wir in Deutschland die erste Smartphone-Therapie gegen chronische Rückenschmerzen entwickelt und gezeigt, dass es einen riesigen Bedarf an digitalen Therapiemöglichkeiten gibt und die Effekte klinisch belegbar sind. Nun werden wir unser Angebot sukzessive für andere Krankheitsbilder ausbauen um den flächendeckenden Zugang zu innovativen Therapie-Angeboten wie der pneumonalen Rehabilitation zu ermöglichen.”

Die App eignet sich für COPD-Betroffene in verschiedenen Stadien: Patienten, die im frühen Stadium noch keinen Anspruch auf Rehabilitation haben oder Patienten in fortgeschrittenem Zustand, die bereits erlernte Übungen aus dem Lungensport oder der pneumonalen Rehabilitation zu Hause umsetzen möchten.

Mit digitalen Therapiekonzepten wollen die Gründer von Kaia COPD Patienten mehr Lebensqualität ermöglichen, Versorgungsengpässe auffangen und einen zeitgemäßen und unkomplizierten Zugang für alle Betroffenen bieten. Im Gegensatz zur klassischen pneumonalen Rehabilitation, welche nur in stationären Zentren verfügbar ist, kann die COPD-App zuhause genutzt werden. Wie vorhandene Angebote von Kaia Health soll auch Kaia COPD von den Krankenkassen übernommen werden.

Hintergrund

Die klassische pneumonale Rehabilitation führt zu einer Reduktion von bis zu 44% der Hospitalisierungen, 25% der Arztbesuche und 40% der Besuche in der Notaufnahme. Studien haben gezeigt, dass die digitale Therapie genauso effektiv wie die klassische pneumonale Rehabilitation sein kann. Sie wird daher in neuesten Versorgungsleitlinien für Patienten bereits in frühen Stadien der Krankheit empfohlen. Zudem können die Kosten bei digitalen Angeboten im Vergleich zur stationären Therapie enorm reduziert werden. Außerdem kann einem vorzeitigen Therapieabbruch entgegengewirkt werden. „COPD-Patienten sind jeden Tag von ihrer Krankheit betroffen. Das digitale Zeitalter ermöglicht uns, ihnen tagtäglich bedarfsgerecht bei ihren Fragen, Beobachtungen und Beschwerden beizustehen. Das ist mit den herkömmlichen Methoden der Regelversorgung nicht zu leisten”, so Prof. Brutsche vom Kantonsspital St. Gallen.

Das Münchner Unternehmen Kaia Health hat 2016 die deutschlandweit erste medizinisch zugelassene Smartphone-Therapie für chronische Rückenschmerzen gemeinsam mit führenden Schmerzspezialisten entwickelt. Im Dezember 2017 zeigten erste klinische Daten eine durchschnittliche Verbesserung der Schmerzen um rund 43 Prozent bei Patienten, die die Kaia-Therapie vollständig durchliefen. [1] Die Ergebnisse wurden auf dem europäischen Schmerzkongress ausgezeichnet. In den nächsten Jahren will Kaia Health der führende Anbieter für Smartphone-Therapie werden.

Kaia COPD ist als App über iOS & Android und auf Tablets zugänglich sowie über www.kaia-health.com. Die App kann sieben Übungstage lang völlig kostenfrei und unverbindlich getestet werden. Die Vollversion ist ab 1,53 Euro pro Woche zugänglich.

[1] Rehabilitation and Assistive Technology “Treatment of lower back pain with a multidisciplinary pain treatment App. Short term results”t http://rehab.jmir.org/2017/2/e11/

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