(openPR) Der Bundesverband Zecken-Krankheiten e.V. und die Selbsthilfegruppe Bornaviren und Co.Infektionen informieren und warnen seit 2006 über die Zoonose Bornavirus. Bornaviren sind ein sehr ernstes Problem, nach Studien ist jeder Dritte latent damit belastet und bei ca. 40 % befinden sich Teile des Virus im GENOM.
Das Virus ist sehr oft als Mischinfektion mit Borrelien und Herpes zu finden. Ein schlechtes Immunsystem aufgrund vieler anderer Infektionen oder Grundbelastungen spielen eine Rolle und ebenso Elektrosmogbelastungen aller Art, die eine starke Triggerfunktion ausüben können.
Es sind ca. 7 verschiedene Varianten von Bornaviren bekannt, die verschiedenen Spezies zugeordnet werden. Der engste Verwandte zum humanen Bornavirus ist die Pferdevariante.
Es infizieren sich aber auch relativ viele Katzen und auch Hunde, da der Hauptwirt der Bornaviren Ratten und Mäuse sind, des weiteren sind Schafe, Rinder, Kaninchen etc. infiziert.
Die in letzter Zeit bekannt gegebenen tödlichen Fälle mit den Symptomen einer massiven Enzephalitis wurden im Zusammenhang mit der Bormavirus-Variante der Bunthörnchen bzw. Eichhörnchenarten (Variegated Squirrel Bornavirus 1, VSBV-1) berichtet. Diese Variante weicht von den erstgenannten Human- und Pferdevirusvarianten um ca. 20 % in den Genen ab, ebenfalls die Vogelvariante Avian-Bornavirus.
Aber auch die sonstigen Symptome bei der bisher bekannten Variante des humanen Bornavirus sind keinesfalls harmlos.
Vor allem das limbischen System im Gehirn, in welchem Gefühle und Emotionen kontrolliert werden, ist vom Bornavirus besonders häufig betroffen. Durch die gestörte Funktion der Neurotransmitter (Gehirnbotenstoffe) sind die typischen Symptomkategorien erklärbar wie Verhaltensänderungen, Kognitive Störungen, Emotionale Störungen.
Besonders bei psychiatrischen Störungen, die auch mit neurologischen Auffälligkeiten einhergehen können, findet man die Auswirkungen des Bornavirus, welches sich im Nervensystem und im Gehirn dauerhaft einnistet.
Die Liste der Symptome ist lang - das Bornavirus ist z.B. beteiligt an vielen klinischen Krankheitsbildern wie manisch-depressiven Störungen, Zwangsstörungen (OCD), am Chronic Fatigue Syndrom (CFS), Schizophrenie, Angststörungen bis hin zu erhöhter Selbstmordgefährdung!
Es wird gefunden bei vielen weiteren Erkrankungen, wo Nervenschäden mitspielen wie z.B. MS, Parkinson oder auch ADHS, Borderline usw.
Ob man unter diesen Gesichtspunkten urteilen kann, es gäbe keine allgemeine Gefahr, ist doch sehr zu bezweifeln und jeder Leser mag das selbst beurteilen.
Seit 2006, der Gründung der Bornavirus-Selbsthilfegruppe, ab 2013 auch der BZK bis dato finden wir als Institution bzw. auch betroffene Patienten kein Gehör bei den meisten Ärzten, Krankenkassenverbänden und Politikern. Dieses Virus wird negiert von allen Gruppen.
Es wird uns sogar berichtet, dass manche Ärzte sich weigern, bei Patienten auf eigenen Wunsch Blut abzunehmen für den schulmedizinischen Labortest. Dieser wird auch nicht von den Krankenkassen bezahlt! Bornavirus-Patienten werden in der Regel ungetestet auf der psychiatrischen Schiene behandelt – eine Ausnahme bilden die alternativen Heilberufe, wo diese Patienten eher Gehör finden.
Auf Nachfragen bei Ärzten und Krankenkassen, wieso dieses Virus so dauerhaft negiert wird, kommt immer der Verweis auf das Robert-Koch-Institut (RKI), das immer noch die alten Bornavirus-Informationen auf ihrer Webseite aus 2006 zur Einstellung der Bornavirusforschung online halten. Hier ist zu lesen, dass alle Studienergebnisse aus dem 10-jährigen Bornavirus-Studien-Projekt im RKI keine schlüssigen Beweise zur Gefährdung dieses Virus beim Menschen geliefert hätten, die Testverfahren seien kontaminiert gewesen.
Unberücksichtigt bleiben hier die Tatsachen und Fakten weiterführender Studien aus dem Ausland, die regelmäßig neue Ergebnisse liefern (übrigens mit den gleichen Testverfahren von damals, der Test befindet sich zur Zeit in der Validierungsphase).
Relativ neu ist auch eine Studie aus China, die eine hohe Ansteckungsfähigkeit dieser Viren zwischen den Menschen, z.B. zwischen Patient und Therapeut dokumentiert.
Inzwischen gibt es eine große Anzahl neuer bioenergetischer und biokommunikativer Diagnose- und Behandlungs-Verfahren auf dem Markt, mit dem Erreger und auch die Bornaviren auf anderen Wegen als einem Bluttest im Labor zuverlässig erkannt und teilweise auch behandelt werden können!
Solange aber diese alten längst überholten Darstellungen auf der Webseite des RKI - die all unseren langjährigen Erfahrungswerten mit einer hohen Zahl betroffener Patienten seit 2006 zuwider laufen - weiterhin ohne Anpassung an die neuen wissenschaftlichen Studien und Fakten online bleiben und auch demensprechende Auskünfte weitergegeben werden, wird auch weiterhin das Virus negiert werden. So werden weiterhin an Bornaviren erkrankte Patienten keine adäquate infektiologische Behandlung erhalten und landen in der Regel beim Psychiater oder in psychiatrischen Kliniken.
22.3.18: Bundesverband Zecken-Krankheiten e.V
www.bornavirusinfektion.de und www.bzk-online.de











