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Humane Bornaviren – eine unendliche Geschichte

08.05.201816:57 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Humane Bornaviren – eine unendliche Geschichte

(openPR) Der Bundesverband Zecken-Krankheiten e.V. ist seit 2012 auch Patientenvertreter für Bornavirus-Infizierte, die seit vielen Jahren völlig ohne adäquate Behandlungen allein auf sich selbst gestellt sind.
Wir möchten daher auf die aktuellen Veröffentlichungen der „Vereinigung deutscher Wissenschaftler“ hinweisen und stimmen diesen Aussagen dort in jedem Fall zu, siehe https://vdw-ev.de/stellungnahme-zu-todesfaellen-durch-bornavirus-infektion/ : Whistleblower-Preisträgerin (2007) Dr. Liv Bode hat früh vor diesen Infektionen gewarnt und


2. PD Dr. Liv Bode und Prof. Dr. Hanns Ludwig widerlegen mit ihrer Stellungnahme vom 17.4. 2018 auf über „Bornaviren (BDV-1) töten Transplantatempfänger - eine verleugnete Infektion macht wieder Schlagzeilen“, siehe https://vdw-ev.de/wp-content/uploads/2018/05/Stellungnahme-Todesf%C3%A4lle-Bornavirus_VDW_Bode_Ludwig.pdf die Erklärungen der Gesellschaft für Virologie (GfV) vom 27.03.201.

Seit 2005 werden den vielen betroffenen Menschen und ihren Ärzten das Wissen und sämtliche Studien und Fakten über ein potentiell gefährliches und sehr vielseitiges Virus vorenthalten. Auch die Patientenvertreter und die Betroffenen selbst rennen überall gegen Wände! Es werden immer wieder Klagen an den BZK herangetragen, dass Ärzte noch nicht mal bereit sind, ihnen Blut abzunehmen für den Antigentest – den sie eh selbst bezahlen müssen - und diese meistens auch nicht bereit sind, ihnen das notwendige Virusstatika Amantadin zu verschreiben, das sich bewährt hat bei Bornaviren und was die Ärzte im Off-Label-Use verschreiben dürfen!

Da fragt sich doch jeder: Wie kann so etwas es in einer Demokratie wie Deutschland passieren, dass ein einziges Institut, dass wohl bemerkt dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt ist, in Zusammenarbeit mit ein paar führenden Mitgliedern der Gesellschaft für Virologie über 13 Jahre hinweg ein ganzes Volk und seine Ärzte alle Infos über ein so häufig in der ganzen Gesellschaftsbreite auftretendes Virus vollständig vorenthalten kann? Trotz weit über 150 wissenschaftliche Publikationen und evidenzbasierter Studien aus dem In- und Ausland?
Ein Virus, dass sowohl u.U. tödliche Gehirnentzündungen verursachen wie auch Depressionen bis zur Selbstmordneigung und -ausführung, über Angst- und Panikattacken, Zwangsstörungen und Magersicht, Borderline und noch vieles mehr? Ein einziges Institut kann die gesamte Presse von Berichterstattungen abhalten über Jahre und nichts sickert durch, dass die betroffenen Patienten rücksichtslos sich selbst oder ansonsten der Psychiatrie überlassen werden - und nicht wie es sein müsste – von Infektiologen behandelt werden? Zumal dieses Virus noch sehr ansteckend ist?

Eigentlich bleibt unserer Meinung nach nur eine Schlussfolgerung nach all den Erfahrungen damit übrig: Es ist politisch so gewollt!

In den letzten Tagen standen ich in meiner Tageszeitung ein Kommentar und ein aktueller Artikel, die vermutlich so einiges erklären könnten!
Der Kommentar eines Journalisten erschien zum „Tag der Pressefreiheit“ unter der Überschrift „Wachsam bleiben“ und beschrieb die Gradwanderung eines Journalisten und fragte: Findet eine Zensur wirklich nicht statt? Auch in Deutschland müssten Journalisten immer häufiger um ihren Informationsanspruch kämpfen - und: „Öffentliche Einrichtungen verstehen sich darauf, Nebelkerzen zu werfen – das müssen Reporter aber erkennen!“
Der aktuelle Artikel beschrieb: „Korruption zu wenig bekämpft. Deutschland hat für seinen Kampf gegen Korruption im Bundestag von einem Expertengremium des Europarats ein schlechtes Zeugnis ausgestellt bekommen. Die Bundesrepublik habe nur die Hälfte der Anti-Korruptions-Empfehlungen umgesetzt, heißt es im Jahresbericht 2017 der Staatengruppe gegen Korruption (Greco), der gestern veröffentlicht wurde. Greco hatte Deutschland 2015 nahegelegt, den Einfluss von Lobbyisten transparenter zu machen“.

Die Selbsthilfegruppe Bornavirus wurde in 2005 von betroffenen Pferdebesitzern ins Leben gerufen, die zu einem großen Teil Teilnehmer im Forschungsprojekt Bornavirus am RKI waren. Alle Themen und Recherchen wurden in einem eigenen Onlineforum www.chronische-infektion.de eingestellt, dass danach viermal in Folge durch äußerst kriminelle Machenschaften zerstört wurde und bei Null wieder neu anfangen musste.

Die Mitglieder dieser Selbsthilfegruppe hatten nämlich sehr schnell bemerkt, dass sie die gleichen oder ähnliche Symptome wie ihre Tiere hatten: Angstattacken, Depression, aber auch eine hohe Aggressivität, neurologische Probleme verschiedener Art, taube Gliedmaßen, Rückenprobleme und etliches mehr. Diese Gruppe war damals sehr groß und aktiv, sie haben hart gekämpft, aber es hat nichts genützt, die Lobbyisten waren stärker.
Vertreter der Medien waren gestern wie heute nicht bereit, über humane Bornaviren und die vielen Betroffenen zu berichten, noch nicht mal die Leserbriefe dieser betroffenen Menschen wurden von den großen Pferdezeitschriften angenommen.

Symptome von Bornaviren werden oftmals fälschlicherweise bis heute der Borreliose untergeschoben, die dann für alles herhalten muss.

Im Laufe des Jahres 2006 wurden von der Gruppe sämtliche Bundestagsabgeordnete (32), die im Gesundheitsausschuss unserer Regierung saßen und natürlich auch das Gesundheitsministerium selbst angeschrieben, ebenso Mitarbeiter vom Rechtsausschuss in der Regierung etc. Vom Führungsteam der Selbsthilfegruppe wurde über die Ungereimtheiten und Machenschaften am RKI in der Bornavirusforschung und von den vielen positiven Bornavirustests von Menschen und Tieren informiert. Sie wurden versorgt mit allen notwendigen internen vertraulichen Informationen von Seiten der Betroffenen selbst.
Auch etliche Bundestagsabgeordnete setzten sich ein und natürlich auch viele andere Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Sie erreichten lediglich, dass das 2-jährige Publikationsverbot vom RKI gegen Dr. Bode wieder aufgehoben wurde, weil die anderen Bornavirusforscher nicht weiter forschen konnte ohne sie, da sie fast überall Co.-Autorin war.
Obwohl es in einer Mail heißt, "Die Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion befürwortet eine Wiederaufnahme dieser Forschungsgruppe", bewegte sich nichts bis jetzt. Eine andere Mitteilung eines Bundestagsabgeordneten stellte den Sachverhalt klar: "Nach Auskunft des BMG wurde das Projekt beim RKI eingestellt, weil der Nutzen strittig ist. Dazu wurden zwei Gutachten in Auftrag gegeben. Die Selbsthilfegruppe bekam ein offizielles Schreiben vom Bundesgesundheitsministerium, es würde sie nicht interessieren, was mit den Bornaviren sei.

Von einem Mitglied des Teams, der selbst auf Bornavirus positiv getestet wurde, aber als regelmäßiger Blutspender für eine Klinik für krebskranke Kinder registriert war, wurden u.a. die Blutspendedienste DRK und der Blutspendedienst des bayerischen Roten Kreuzes Institut für Transfusionsmedizin in München informiert, auch das Rote Kreuz in Österreich, es gab auch einen regen Austausch, wo der Mann am Ende gesperrt wurde als Blutspender – irgendwelche weiteren Konsequenzen zog aber niemand von denen.
Antwort des DRK: „Nach Feststellung der Experten (PEI), auch des Robert-Koch-Institutes RKI, lässt es sich derzeit wissenschaftlich nicht belegen, dass Bornaviren durch Blut auf den Menschen übertragbar sind. Kausalzusammenhänge waren nicht nachweisbar. Die unterschiedlichen erprobten Testsysteme haben sich als nicht wirklich verlässlich erwiesen“.
Vor 2 Jahren hat der Bundesverband Zecken-Krankheiten drei große Krankenkassen auf Bundesebene angeschrieben und auf die katastrophale Versorgung der Menschen mit diesen akuten und chron. Infektionen aufmerksam zu machen und um zu erreichen, dass wenigsten der sichere Antigentest für sie und das wirksame Virusstatika Amantadin von den Krankenkassen bezahlt wird – vergeblich. Als Antwort wurde auf die negierende alte Seite des RKI verwiesen.
Offiziell keine humanen Bornaviren – keine adäquate Behandlung – und das über viele Jahre! Und sowas in Deutschland! Wirklich schlimm und es waren und sind so viele Jugendliche und Kinder betroffen, schon allein die vielen Pferdemädchen – obwohl die Pferde auch größtenteils Opfer sind, aber das ist wieder eine andere Geschichte!

Als Fazit ist zu sagen: Eigentlich wußten seit 2006 alle Bescheid über die humanen Bornaviren, die dafür relevant waren!

Es ist alles dokumentiert und es ist immer alles noch nachzulesen, z.B. hier https://www.borna-borreliose-herpes.de/allgemein/aktuell_2006_2.html und https://www.borna-borreliose-herpes.de/Borna/BornavirusAktuell_alt.html
Vielleicht hat ja doch noch ein Journalist so viel Mut und Mumm, einen Skandal aufzuklären, der eine ähnliche Größe hat wie der BSE-Skandal. Das jedenfalls enthielt die offizielle Rede eines Bundes- Richters, als der internationale Whistleblowerpreis an Dr. Bode verliehen wurde und der ich als Gast beiwohnte. Der Watergate-Skandal gehört übrigens auch zu diesem Preis und viele andere, die „unter Einsatz Ihres Lebens oder Ihrer Karriere Missstände aufdecken, die für die Allgemeinheit wichtige Informationen aus einem geheimen oder geschützten Zusammenhang an die Öffentlichkeit bringt. Dazu gehören typischerweise Missstände oder Verbrechen wie Korruption, Insiderhandel, Menschenrechtsverletzungen, Datenmissbrauch oder allgemeine Gefahren, von denen der Whistleblower an seinem Arbeitsplatz oder in anderen Zusammenhängen erfährt. Im Allgemeinen betrifft dies vor allem Vorgänge in der Politik, in Behörden und in Wirtschaftsunternehmen.“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower
Als VDW und IALANA den Whistleblower-Preis 2007 u.a. an die damals am Robert-Koch-Institut in Berlin beschäftigte Biologin Dr. Liv Bode vergeben haben, haben das RKI und nicht wenige aus der Community der Virologen die Möglichkeit der Übertragung des klassischen Borna-Virus auf Menschen heftig bestritten: Robert Koch-Institut (RKI): Hintergrund zur Einstellung der Bornavirus-Forschung im Robert Koch-Institut. Stellungnahme vom 30.05.2007.
Heute müssen sie es bestätigen!

Und was auch nicht zu verstehen ist für einen normalen Menschen, außer dem mutigen Tagesspiegel in Berlin hat keine einzige Zeitschrift in Deutschland über diese hochrangige Preisverleihung berichtet! Schon äußerst seltsam, oder?
Aber jeder Interessierte kann es heute noch lesen, nämlich in der alten Page der Selbsthilfegruppe: https://www.borna-borreliose-herpes.de/Borna/BornavirusAktuell_alt.html und auch der Artikel aus dem damaligen Tagesspiegel ist noch verlinkt dort: „Wie sicher sind Blutspenden? -Auszeichnung für kritische Virusforscherin!“

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