(openPR) IBG INNOVATIVE BETEILIGUNGS GMBH: JETZT ERMITTELT DER STAATSANWALT
OLG MÜNCHEN: SCHADENSERSATZ für ATYPISCH STILLE.
Die Anfang 2004 gegründete IBG innovative Beteiligungs- GmbH (nachfolgend : IBG) bot Anlegern Beteiligungen als atypisch stille Gesellschafter an. Geworben wurden mit dem Argument der Altersvorsorge maßgeblich Kleinanleger, manchen wurde zur Kapitalaufbringung sogar zur Aufnahme von Krediten geraten. Auch diese Kredite vermittelten oft die eingeschalteten Vertriebe.
Zahlreiche Anleger sind bereits seit längerem verunsichert, der Verbleib von rund 6 Mio Euro Anlegergeldern ist fraglich. Versprochene Ausschüttungen blieben aus. Viele Anleger fürchten einen Totalverlust und gegebenenfalls die Forderung auf Nachschuss wegen möglicher Liquidation der Gesellschaft. Befürchtet werden auch Nachschußansprüche durch den Insolvenzverwalters in einem möglichen Insolvenzverfahren.
Rechtsanwältin Karine Guilleaume, Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht der Verbraucherrechtskanzlei JAKOBS I GUILLEAUME RECHTSANWÄLTE in Senden / Münster erstritt mit aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts München (Urteil vom 07.12.2017, Az: 23 U 1683/17) vollen SCHADENSERSATZ für Anleger der IBG. Die IBG muss danach nicht nur das Eigenkapital der Anleger zurückzahlen. Die IBG muss darüber hinaus auch die Kosten, die für das zur Erbringung der Einlage aufgenommene Darlehen entstanden, ersetzen
Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft München II in Sachen IBG. Der Staatsanwaltschaft München II obliegt unter anderem eine Sonderzuständigkeit der Wirtschaft -Strafsachen, dazu gehört die Bearbeitung von Wirtschafts-, Zoll- und Steuerstrafsachen
Das Ermittlungsverfahren könnte mehr Details ans Licht bringen und Anlegern ihren Weg zum Schadensersatz erleichtern. Sollten sich strafrechtlich relevante Resultat ergeben, steht möglicherweise auch Anlegern, denen Schadensersatzansprüche mittlerweile verjährt sind, längere Fristen zur Geltendmachung ihres Schadens zur Verfügung. JAKOBS I GUILLEAUME haben bereits für die vertretenen Anleger Akteneinsicht bei der zuständigen Staatsanwaltschaft beantragt. Wir werden weiter berichten.











