(openPR) Bremen, Februar 2018. Lange galt die Bourbon Vanille als unangefochtene Königin der Gewürze. Doch durch verheerende Ernteausfälle im vergangenen Jahr und die daraus resultierende Preisexplosion, etabliert sich nun die Tonkabohne immer stärker als geschmackvolle Alternative zur Bourbon Vanille in deutschen Haushalten. „Die Tonkabohne ist nicht nur günstiger, sondern überzeugt durch ihren außergewöhnlichen Geschmack, welcher der Vanille ähnlich ist“, verrät Daniel König, Geschäftsführer vom Bremer Gewürzhandel. Tatsächlich reicht bereits eine geringe Menge der fermentierten Bohne für eine Bittermandel-Note. König verweist neben der Verwendung der ganzen Bohne, vor allem auf ihre Pulverform: „Die intensive Tonkabohne lässt sich auf diese Weise besser beim Kochen und Backen dosieren. Deswegen bieten wir sie jetzt auch in gemahlener Form an.“
Die Verwendung der Tonkabohne blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits die südamerikanischen Urvölker sprachen dem Gewürz magische Kräfte zu. Dort fungierten die Bohnen früher als Schutzamulette gegen Krankheiten und wurden zur Linderung von Stress, Husten und Übelkeit eingesetzt. Neben Südamerika wird das Gewürz aus der Familie der Hülsenfrüchte hauptsächlich in Trinidad und den nördlichen Teilen Afrikas angebaut. Heute steht vor allem ihr kulinarischer Einsatz im Vordergrund. „Dabei kann das exotische Gewürz nicht nur die typischen Vanillesüßspeisen wie Pudding, Waffelteig, Panna Cotta oder Crème brûlée verfeinern, sondern sorgt auch für ausgefallene Geschmacksvariationen in der herzhaften Küche“, erläutert König.
Wer gerne backt, sollte der dunklen Bohne ebenfalls eine Chance geben. „Mein Tipp: Schokoladenkuchen“, so König. „Diesem Klassiker bekommt das Bittermandel-Aroma der Tonkabohne besonders gut.“ Dazu 250 Gramm Butter, 200 Gramm Schokolade, zwei Teelöffel Espresso, 300 Gramm braunen Zucker, 150 Milliliter Wasser und eine halbe geriebene Tonkabohne langsam erwärmen bis die Kuvertüre geschmolzen ist. 250 Gramm Mehl, 50 Gramm Kakao, ein Päckchen Backpulver, 100 Gramm Quark und fünf Eier dazugeben und das Ganze zu einer glatten Masse verrühren. Anschließend den Teig in einer Kuchenform 60 bis 70 Minuten bei 160 Grad im Ofen backen.













