(openPR) Bremen, März 2018. Ob grün, rot oder blau - bunte Eier sind zur Osterzeit unverzichtbar. Insbesondere für Kinder ist das Färben ein großer Bastel-Spaß und steigert die Vorfreude auf das Osterfest. Um bei der Verzierung jedoch keine chemischen Lebensmittelfarben verwenden zu müssen, bietet der Griff in den eigenen Vorratsschrank jede Menge natürliche Alternativen. „Viele Gemüsesorten, Kräuter und Gewürze wie Brennnesselblätter, Kurkuma- und Rote-Bete-Pulver sind wahre Farbwunder", sagt Daniel König, Geschäftsführer vom Bremer Gewürzhandel und ergänzt: „Als Naturprodukte eignen sie sich ohne Bedenken zum Eierfärben mit den Kleinen.“ Wer glaubt, dass die natürlichen Farbstoffe nicht vielfältig genug sind, irrt sich: Von der dunkelroten Hibiskus-Blüte über kräftig blaue Heidel- und Holunderbeeren bis hin zur giftgrünen Petersilie - die natürlichen Zutaten bieten ein facettenreiches Spektrum.
Um die biologische Farbkraft nutzen zu können, muss zunächst ein Sud aus den Lebensmitteln gewonnen werden. Beeren, Blätter und Blüten benötigen, im Gegensatz zu Gemüsesorten, eine längere Einweichzeit, bevor sie sich zum Färben eignen. „Getrocknete Kamillenblüten, wie wir sie in unserem Sortiment führen, verleihen Eierschalen einen zarten Gelbton“, erklärt König. Dafür einfach vierzig Gramm getrocknete Kamille mit 800 Milliliter Wasser aufkochen und den Sud über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Morgen die Blüten heraussieben und das gefärbte Extrakt zum Kochen der Eier verwenden. „Ich empfehle dazu weiße Eier, die vorher mit Essigwasser gesäubert wurden. So leuchtet die Farbe erst recht“, sagt er. Eine anschließende Politur mit Sonnenblumenöl verstärkt den Effekt noch mehr.
Naturmaterialien, wie die Kamillenblüte, eignen sich aber nicht nur zur monotonen Färbung von Ostereiern, sondern lassen sie mit einigen Tricks zu kleinen Kunstwerken werden. Daniel König verrät: „Die Säure der Zitrone eignet sich beispielsweise perfekt als Öko-Farbblocker, mit dessen Hilfe raffinierte Verzierungen entstehen können.“ Vor dem Färben wird hierfür zunächst das entsprechende Motiv mit Zitronensaft auf das Ei gepinselt. Die bemalten Stellen bleiben anschließend im Kontakt mit dem Lebensmittelsud frei von Farbe und sorgen für kreative Muster.













