(openPR) • Arbeitsplatzwechsel und Umzug: wenn zwei Stressfaktoren zusammenfallen
• Unternehmen helfen Mitarbeitern bei der Ankunft in einer neuen Stadt unterschiedlich
München, 20. Februar 2018. Einer aktuellen Studie zufolge wechselt die Hälfte aller Deutschen ihren Wohnort mindestens einmal aus beruflichen Gründen. Weil ein jobbedingter Umzug für Mitarbeiter einen großen finanziellen und zeitlichen Aufwand bedeutet und die Leistung beim Neustart beeinflussen kann, unterstützen Firmen zunehmend beim Ankommen. „Besonders in Großstädten bleibt die berufsbedingte Wohnungssuche auch 2018 ein zentrales Thema. Um für Mitarbeiter in den ersten Monaten den Stress zu minimieren, helfen Unternehmen besonders Fach- und Führungskräften mit möblierten Wohnungen auf Zeit“, sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer der Mr. Lodge GmbH.
Wohnungssuche und Umzug sind wie der Jobwechsel entscheidende Lebensereignisse, die zeitlich zusammenfallen. Auf der sogenannten Stressskala von Holmes und Rahe stehen Themen wie berufliche Neuausrichtung, Berufswechsel, Änderung der Wohnbedingungen oder Umzug ganz oben. „Eigentlich müssten sich Angestellte in so einer Phase Urlaub nehmen, zumal ihnen die Kenntnis über die optimale Wohngegend in einer neuen Stadt fehlt. Die meisten stürzen sich jedoch ohne Pause ins neue Berufsleben und versuchen, ganz nebenbei in einer neuen Stadt eine neue Wohnung zu finden“, erläutert Verbücheln.
Konzentration auf den Job statt auf den Wohnungsmarkt
Unternehmen bieten zunehmend Hilfestellungen. Um Arbeitnehmern einen Anreiz zu bieten, unterstützen Unternehmen die neue Arbeitskraft beim Umzug: Von der finanziellen Hilfe für eine Neuausstattung der neuen Unterkunft und doppelt gezahlten Mieten oder Pendlerzuschlägen bis hin zur Kostenübernahme für Übernachtungen im Hotel. „Arbeitgeber sind in dieser Hinsicht zu vielen individuellen Leistungen bereit. Gerade auf der Managementebene hat sich aber ein gewisser Standard in Sachen Komfort durchgesetzt. Bei Fach- und Führungskräften besteht eine höhere Bereitschaft, eine neue Stelle anzunehmen, wenn vom Unternehmen eine möblierte Wohnung zur Verfügung gestellt wird“, sagt Norbert Verbücheln, Geschäftsführer der Mr. Lodge GmbH, dem führenden Anbieter von möbliertem Wohnen auf Zeit in München. Der Trend bietet sowohl den Neuankömmlingen als auch den Unternehmen Vorteile. Mitarbeiter etwa können sich von Anfang an vollends auf die Aufgaben am neuen Arbeitsplatz konzentrieren. Arbeitgeber profitieren so von mehr Leistung und Mitarbeiterzufriedenheit.
Befristete Arbeitsverträge bei Wohnungssuche oft ein Thema
Das gilt besonders in dynamischen Städten wie München mit einer niedrigen Leerstandsquote und einer ungebremst hohen Nachfrage nach Wohnraum. „Sammelbesichtigungstermine, bei denen ein Anwärter mit 50 weiteren um eine Wohnung konkurriert, sind bei unmöblierten, unbefristeten Mietwohnungen keine Seltenheit. Gerade wer einen neuen Job annimmt, hat kaum Zeit und Nerven dafür“, erklärt Verbücheln.
Eine weitere Hürde bei der Wohnungssuche für Jobwechsler stellt der Arbeitsvertrag dar. Knapp die Hälfte aller Neuanstellungen ist befristet und beginnt zudem teils mit einer Probezeit. Vermieter bevorzugen in der Regel Interessenten mit einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und fordern detaillierte Informationen ein. „Bei möblierten Wohnungen auf Zeit spielt die Art des Anstellungsverhältnisses keine Rolle, da das Mietverhältnis selbst ebenfalls begrenzt und das damit verbundene Risiko überschaubar ist“, sagt Verbücheln.













